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So manchmal hat man den Eindruck, die Türkei weiß auch nicht so recht, was sie will. Mal kokettieren sie mit dem Westen, dann wieder mit Russland, siehe Pipeline. Gut zuletzt war da das 3 Milliarden Euro Geschenk, also das Bestechungsgeld für Erdogan, damit der die Flüchtlinge nach Merkels Wunsch abwickelt.

Quelle: Buergerstimme

Von Rainer Hill

 

Aber jetzt hat sich die Türkei vielleicht doch etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Türkische Truppen haben einen russischen Kampf-Jet abgeschossen, der angeblich mehrmals türkischen Luftraum verletzt haben soll. Also, selbst, wenn es so sein sollte, was Russland ja auch abstreitet, sollte der gemeinsame Kampf gegen die US-Terrorbanden des IS ja wohl ein hinreichender Grund sein, nicht gleich auf jeden Flieger zu schießen, der da mal rumfliegt.

 

Haha, Natürlich steht die Türkei nicht auf der Seite dessen, der den IS bekämpft. Was für eine abstruse Idee. Mittlerweile hat sich ja wohl allseits die Erkenntnis durchgesetzt, daß der IS ein „Kind“ der US-Administration ist. Das erklärt demzufolge auch den mäßigen, bis nicht vorhandenen Erfolg in der Bekämpfung dieser Schergen. Die US-Armee wird ja wohl keinen Auftrag haben, die von eigener Seite finanzierten Banden umzubringen. Die werden ja schließlich nicht nur von der US-Administration beraten, ausgebildet und bezahlt, sondern eignen sich auch prima für schmutzige Öl-Geschäfte. Also werden diese Freunde im Gelde auch nicht begeistert gewesen sein, als Putins Kampf-Jets diverse Öl-Transporter von der Strasse gefegt haben.

 

Die Türkei, als Türsteher zu Syrien, versucht offenbar sich bei den Westmächten lieb Kind zu machen. Herr Erdogan sollte damit sehr vorsichtig sein. Welche Konsequenzen der Abschuss des russischen Kampf-Jets haben wird, ist noch nicht sicher, aber das er welche haben wird, das ist so sicher, wie Wladimir Putin der russische Präsident ist und russische Kampfflieger die einzigen sind, die dem IS bisher tatsächlich auf die Pelle gerückt sind.

 

Ja, auch wenn der französische Präsident Hollande nach dem letzten „Attentat“ in Paris, seinerseits französische Flieger losgeschickt hat, um IS-Stellungen zu bombardieren, so kann man sich doch sicher sein, dass er bei der Bekämpfung des „Terrors“ genauso wenig erfolgreich sein wird, wie bisher die Amerikaner. Was ja irgendwie auch kein Wunder ist, denn offenbar verwenden die absichtlich falsche Karten, wenn sie die Stellungen des IS nicht finden können.

 

Fakt ist, die Provokationen gegen Russland reißen nicht ab und werden immer dreister. Der Abschuss des russischen Kampf-Jets verlangt auf jeden Fall eine würdige Antwort. Und es stellt sich einem die Frage, wie lange wird sich Wladimir Putin die ständigen Provokationen noch gefallen lassen?