Die Bundeswehr soll den Kampf gegen den «Islamischen Staat» unterstützen. Außerdem diskutiert werden eine deutsche Fregatte im Mittelmeer und Tankflugzeuge.

 

Deutschland schickt zur Unterstützung des Kampfes gegen den «Islamischen Staat» (IS) Aufklärungstornados nach Syrien. Das hat die Bundesregierung nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts beschlossen. Im Gespräch ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen darüber hinaus die Entsendung deutscher Tankflugzeuge und einer Fregatte.

 

Der Schritt war vom verteidigungspolitischen Sprecher der Unionsfraktion, Henning Otte, bekannt gemacht worden.

 

«Wir werden nicht nur die Ausbildungsmission im Nordirak stärken, sondern in Syrien unter anderem mit Recce-Aufklärungstornados unser Engagement im Kampf gegen den IS-Terror vorantreiben», sagte Otte. Der IS sei nur militärisch zu schlagen, daher dürfe es «keine Denkverbote» geben. «Alle Bitten der Allianz gegen den IS und Frankreichs müssen ergebnisoffen geprüft werden.»

 

 

Recce-Tornados wurden 2007 bis 2010 für Aufklärungseinsätze in Afghanistan genutzt. Mit ihnen würde die Bundeswehr zwar keine Ziele bombardieren können, sie liefern jedoch mit ihren Spezialkameras Aufklärungsdaten, die bei der Entdeckung von Zielen helfen.

 

 

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