EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht nicht nur das Schengensystem in Europa in Gefahr, sondern auch die europäische Gemeinschaftswährung.

Quelle: Finanzen

 

Sollte Schengen unter dem Ansturm der Flüchtlinge und angesichts von Terrorattacken zusammenbrechen, könnte auch der Euro fallen, warnte Juncker vor dem Europäischen Parlament.

 

Nach den Terror-Attacken in Paris sei das Schengensystem, das offene Grenzen in Europa gewährleistet, «teilweise in einem Komazustand», sagte Juncker. «Sollte uns der Geist von Schengen verlassen, dann werden wir mehr verlieren als das Schengener Abkommen. Eine gemeinsame Währung macht keinen Sinn, sollte Schengen fallen.»

 

Das Schengensystem umfasst 26 Staaten, darunter auch mehrere Länder außerhalb der EU, wie die Schweiz und Norwegen. Es erlaubt den freien Reiseverkehr in der gesamten Region und untermauert damit den Binnenmarkt für Güter, Dienstleistungen und Arbeitskräfte.