Der „IS“ verkauft das meiste Öl über die Türkei und die türkische Regierung gibt dem „IS“ logistische, militärische und medizinische Unterstützung. Türkische Geschäftsleute, vor allem Bilal Erdogan – der Sohn des türkischen Präsidenten – profitieren vom Ölschmuggel. Sie importieren das schwarze Gold und verkaufen es weiter auf dem Schwarzmarkt. Da nun aber russische Kampfjets im Gegensatz zur NATO zum ersten Mal die Infrastruktur und Ölraffinerien des „IS“ ernsthaft bombardieren, sind auch die Ölexporte gefährdet. Das passt der türkischen Regierung natürlich nicht.

 
 

Hinzu kommt, dass Russland auch andere anti-Assad Gruppen wie al-Nusra, Ahrar al-Sham und turkmenische Brigaden bekämpft, die wiederum von den USA, Golfstaaten und der Türkei unterstützt werden. Die Türkei hat von den USA und der NATO also höchstwahrscheinlich die Erlaubnis bekommen diesen Militärschlag durchzuführen, um die Russen zu warnen. Denn das letzte was das US-Imperium möchte, ist, dass Assad und dadurch auch Iran gestärkt aus diesem Konflikt herauskommen. Wenn Putin schlau genug ist, was ich vermute, dann bricht er keinen Krieg vom Zaun, weil er sonst die NATO am Hals hat und den Konflikt nur verlieren kann.

 
 

Währenddessen nutzt die Bundesregierung die Gunst der Stunde und verkündet bis zu 650 Soldaten nach Mali zu schicken, wobei zusätzliche Militärhilfe für Frankreich nicht ausgeschlossen sei. Diese Anbiederung an die Militärindustrie erhöht auch in Deutschland die Terrorgefahr.

 
 

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Quelle: KenFM

Von Kaveh Ahangar