Die Pläne Deutschlands, die Ostsee-Pipeline aus Russland um weitere Stränge auszubauen, stoßen bei den osteuropäischen Transitstaaten, aber auch bei den USA auf Widerstand, berichtet Financial Times.

 

Nach Angaben der Zeitung verlangen Polen, Ungarn, die Slowakei und sieben weitere Staaten in einem Brief an den EU-Ratspräsidenten, dass neue Pipelineprojekt Nord Stream 2 auf dem EU-Gipfel erörtert wird. In dem Brief bemängeln die Transitstaaten, „das einflussreichste EU-Land“ habe seine eigenen Wirtschaftsinteressen über ihre Energiesicherheit gestellt, berichtet Regnum.

 

Auch die USA sind unzufrieden: Wenn zwischen Russland und Deutschland eine neue Direktpipeline entsteht, werden die Vereinigten Staaten der finanziell angeschlagenen Ukraine den Wegfall der Transiteinnahmen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar ausgleichen müssen. Deshalb stemmt sich die Administration Barack Obama gegen das Projekt.

Quelle: SputnikNews

 

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