Nach schweren Vorwürfen Moskaus an Ankara, Öl vom Islamischen Staat (IS/Daesh) in großem Stil zu kaufen, haben die USA den Ölschmuggel in die Türkei anerkannt. „Tankwagen mit geschmuggeltem Öl, das auf vom IS kontrollierten Territorium Syriens gewonnen wird, gelangen tatsächlich in die Türkei“, gab US-Energieexperte Amos Hochstein zu.

 

Aber diese Ölmengen seien geringfügig und daher für das US-Außenministerium uninteressant. „Dieser Ölschmuggel ist im Hinblick auf die Mengen und den Erlös unbedeutend.“ Dabei sagte Hochstein nicht, was er unter „unbedeutend“ meint.

 

In dieser Woche hatte der Chef der Operativen Hauptabteilung im Generalstab der russischen Streitkräfte, Sergej Rudskoi, mitgeteilt, dass Tankwagen des in Russland verbotenen Daesh nach dem Passieren der syrisch-türkischen Grenze ihre Ladung zu Häfen bringen. Dort werde Öl auf Tankschiffe umgeschlagen und zur Verarbeitung in dritte Länder transportiert. Auf einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium zeigte der Militär dabei Satellitenbilder mit Richtung Türkei fahrenden Tankwagenkolonnen.
Quelle: Sputniknews