Das Vorgehen Russlands gegen die Terroristen in Syrien ist laut dem syrischen Präsidenten Baschar Assad ein Musterbild der Bekämpfung des Terrorismus in der ganzen Welt.

 

In einem Interview für die britische Zeitung „The Sunday Times“ verwies  Assad darauf, dass Russland sich mit der Regierung Syriens in Verbindung gesetzt hatte, bevor es mit der Bildung einer Koalition gegen den Terrorismus begann.

 

„Die (russischen) Behörden haben auch mit anderen Regierungen Diskussionen zu diesem Problem eingeleitet. Dann kamen sie nach Syrien. Das ist eine legale Methode der Kampfhandlungen gegen den Terrorismus weltweit“, so der syrische Präsident.

Russland „will Syrien, den Irak und sich selbst schützen… Damit nimmt es auch Europa in Schutz. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass Russland heute Europa schützt“, so Assad.

 

Der syrische Staatschef sagte außerdem, dass das Vorgehen Russlands gegen Daesh (IS) weitaus effektiver sei, als die Schritte der (US-geführten – Anm. d. Red.) Koalition in diese Richtung.
Seit dem Beginn der Operation der Koalition in Syrien vor knapp einem Jahr seien IS, Jabhat an-Nusra und andere ihnen verwandte Gruppierungen immer mehr «ausgewuchert», konstatierte Assad. Als die Russen in den Kampf gegen den Terrorismus gezogen seien, hätten IS und Jabhat an-Nusra zu „schrumpfen“ begonnen.

 

Eine Beteiligung an der Operation gegen IS (Daesh) in Syrien sei nur dann  legitim, wenn sie in Zusammenarbeit mit der legitimen Regierung Syriens erfolge, betonte Assad.

Quelle: Sputniknews