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Die ultrarechten türkischen Nationalisten, sogenannte „Graue Wölfe“ wirken bei der Krim-Blockade mit

 

Die ultrarechten türkischen Nationalisten aus der Gruppierung „Graue Wölfe“ wurden unter den Teilnehmern der Krim-Blockade gesichtet. Dieses Foto hat Lenur Isljamow, der Koordinator der Blockade, veröffentlicht.

 

„Türkische Patrioten aus der Organisation „Bozkurtkar, Turk ulkuculeri“, im Volksmund einfach „graue Wölfe“ haben uns bei der Blockade besucht. Der Ring der Blockade zieht sich enger“, schreibt Lenur Isljamow auf seiner FB-Seite zu dem Foto.

 

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Diese Gruppierung wird selbst von den westlichen Medien verpönt. Im Jahre 1984 verübte diese Gruppierung in Koordination mit dem türkischen Geheimdienst einen Bombenanschlag auf das Alfortville-Völkermordmahnmal in Paris – eine Gedenkstätte an die Opfer des Völkermordes an den Armeniern. Dabei wurden 13 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wirft der deutschen Sektion vor, dass sie zu einer „Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa beitrage“ und die Intergration der türkischstämmigen Migranten in Deutschland erschwere.

 

 

Wikipedia: 

 

Graue Wölfe (türkischBozkurtlar oder Bozkurtçular) ist die Bezeichnung für Mitglieder der rechtsextrementürkischenPartei der Nationalistischen Bewegung („Milliyetçi Hareket Partisi“, MHP), die 1961 von Alparslan Türkeş gegründet wurde. Sie wurden in der Vergangenheit des Terrorismus und zahlreicher Gewalttaten bis hin zu Morden bezichtigt.

 

Nach Angaben der türkischen Behörden führten die Grauen Wölfe allein zwischen 1974 und 1980 insgesamt 694 Morde durch.

Auch das Pogrom von Kahramanmaraş 1978 und das Pogrom von Çorum 1980, bei denen hunderte türkische Aleviten ums Leben kamen, wurden von den Grauen Wölfen durchgeführt.

Sie führten außerdem zusammen mit dem türkischen Geheimdienst den Bombenanschlag auf das Alfortville-Völkermordmahnmal 1984 durch.

Mehmet Ali Ağca, der das Attentat 1981 auf Papst Johannes Paul II. beging, war Mitglied der Grauen Wölfe. Ağca ermordete auch Abdi İpekçi, den Chefredakteur der Zeitung Milliyet, der sich für Frieden mit Griechenland einsetzte. Ein weiteres Mitglied soll 1984 ein Attentat auf den Frauenladen TIO in Berlin-Kreuzberg ausgeführt haben, bei dem die türkisch-kurdische Jurastudentin Seyran Ateş lebensgefährlich verletzt wurde.

 

 

Wir bedanken uns bei Antimadan Deutsch2 und Christian Lehmann für die Korrektur der deutschen Texte