Russische Kampfjets haben in den vergangenen 24 Stunden nach Angaben aus Moskau 204 Objekte der Terrororganisation Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien angegriffen.

Quelle: Sputniknews

 

Jagdbomber Su-24М, Su-25SM und Su-34 flogen Angriffe in den Provinzen Aleppo, Idlib, Latakia, Hama und Homs, wie Militärsprecher Igor Konaschenkow am Dienstag mitteilte.

 

Seit dem Abschuss einer Su-24 durch die Türkei werden alle Bomber von Jagdflugzeugen Su-30 begleitet, die ihnen Deckung geben.

 

Am 24. November hatte die türkische Luftwaffe einen russischen Jagdbomber abgeschossen, als dieser Stellungen der Terrororganisation Daesh (Islamischer Staat) in Nordsyrien bombardierte. Einer der Piloten kam dabei ums Leben. Nach türkischen Angaben verletzte der russische Bomber den Luftraum der Türkei. Moskau bestreitet das. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist der Jet ununterbrochen im syrischen Luftraum geflogen.

Der überlebende Co-Pilot bestätigte, dass das Flugzeug die türkische Grenze nicht verletzt und dass die Türkei ohne Vorwarnung gefeuert hätte. Der Abschuss hat die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara schwer belastet. Russland warf der Türkei vor, illegale Geschäfte mit Daesh zu machen. Präsident Wladimir Putin verhängte wirtschaftliche Sanktionen gegen die Türkei.

 

Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen Daesh  und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mindestens 2.700 Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet.