Brennende Mülltonnen, Randalierer und eine Polizei die auf Journalisten einschlägt. Eine Auseinandersetzung von rechten und linken Demonstranten ist ein Leipzig eskaliert. Dabei wurde auch ein Journalist der Berliner Videoagentur Ruptly angegriffen.

Autor: Christian Lehmann

 

 

Das linke Medienportal Indymedia rief zu Gegendemonstrationen in Leipzig auf. Anlass waren zwei Veranstaltungen von rechten Aktivisten, darunter Alexander Kurth von „Die Rechte“ und „Offensive für Deutschland“. Weiteres kann man auf dem Internetportal abrufen. Bei der Konfrontation zwischen den beiden Lagern kam es augenscheinlich zu Eskalationen mit der Polizei. Hierbei wurde ein Journalist der Berlinier Agentur Ruptly von der Polizei angegriffen.

 

 

Die Polizei geriet nach Angaben der Reporter mit mehreren hundert antifaschistischen Aktivisten aneinander. Auf dem Video kann man auch mehrfach den Einsatz von Krankenwagen beobachten, die schwer verletzte Teilnehmer medizinisch versorgte.                

 

 

 

Die Polizei setzte bei den Auseinandersetzungen auf den Straßen Leipzigs Wasserwerfer gegen die rivalisierenden Gruppen ein. Es wurden mehrfach Mülltonnen und andere Gegenstände auf den Straßen angezündet, so daß auch die Feuerwehr mit Löschungen im Einsatz war.          

 

 

Das letzte Video ist auch am 12.12.2015 veröffentlicht worden und zeigt wie eine private Kamera den Einsatz der Polizei festhält. Man sieht wie die Teilnehmer mit Böllern und Gegenstände auf die Mannschaftswagen der Polizei wirft. Danach kam ein gepanzertes Fahrzeug zum Einsatz, welches mit Wasserwerfern auf die Demonstranten einwirkte.