Soeben hat der russische Präsident Wladimir Putin in einer feierlichen Live-Schaltung vorzeitig die zweite Linie der Energiebrücke zur russischen Halbinsel Krim gestartet — die die Halbinsel vom russichen Festland aus mit elektrischen Strom versorgen wird. Die erste Linie der lang ersehnten und strategisch wichtigen Energiebrücke wurde vor rund 2 Wochen fertiggestellt und an die Stromlieferungen angeschlossen.

 

Die Arbeiten dauerten über ein halbes Jahr an und wurden unter großen Anstrengungen vorzeitig fertiggestellt — nachdem ukrainische Nazis des «Rechten Sektors» und Söldner des radikal-islamistischen Söldner-Bataillons «Krim» ukrainische Strommasten gesprengt hatten, über die die Ukraine ihren Strom an die russische Halbinsel Krim verkaufte.

 

Die Energiebrücke wird die Krim vollständig unabhängig von der Energieversorgung aus der Ukraine machen. Aktuell kann die Halbinsel durch die beiden neu-gestarteten Linien der Energiebrücke plus Eigengeneration mind. 80% des Stroms generieren. Zu manchen Tageszeiten sogar bis zu 100%.

 

Die Ukraine hat einen Teil der gesprengten Strommasten eilig reparieren lassen, nachdem man in Kiew gemerkt hat, dass es Russland überraschend viel früher gelingt seine Energiebrücke vom Festland aus ans Netz der Halbinsel Krim anzuschließen — und einen mächtigen PR-Erfolg zu landen. Aktuell liefert die Ukraine über die reparierten Strommasten nur noch 20% des Stroms für die Krim — der Rest kommt aus Russland und von der Krim selbst. Damit kann man getrost aussprechen, dass die Krim der Ukraine auch energetisch wegschwimmt.

 

Quelle: TASS

Übersetzung: Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine