Der Bund russischer Journalisten hat am 15. Dezember 1991 einen Gedenktag eingeführt, bei dem Journalisten geehrt werden, die während ihrer Berufsausübung in Kriegsgebieten ums Leben gekommen sind.

 

Infolge des ukrainischen Bürgerkrieges, der durch die «Demokratisierung» der Ukraine mithilfe westlicher Staaten ausgebrochen ist, weil sich die Bevölkerung des Süd-Ostens nicht der faschistischen Ideologie beugen wollte, wurden 2014 vier russische Journalisten getötet:

 

Igor Kornelyuk (Reporter) und Anton Voloshin (Tonregisseur)

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Beide Mitarbeiter des russischen VGTRK wurden in der Nähe des Dorfes Metallist bei Lugansk während eines Mörserangriffs getötet — Anton Voloshin starb vor Ort, Igor Kornelyuk starb im Krankenhaus. Einer der Verantwortlichen wird aktuell in Russland der Prozess gemacht. Es handelt sich um Nadja Sawtschenko, der zur Last gelegt wird, Koordinaten der beiden Journalisten sowie der sich in der Nähe befindenden Zivilisten weitergegeben zu haben.

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Anatoliy Klyan

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Der Kameramann des Ersten Kanals wurde bei einer Reportage in der Donezker Oblast durch einen Schuss in den Bauch tödlich getroffen. Klyan war gemeinsam mit seinem Team in einem Bus mit Müttern ukrainischer Soldaten auf dem Weg zu einer Kaserne. Die Soldatenmütter verfolgten das Ziel, ihre Söhne zu treffen und sie nach Hause zu holen, damit sie sich nicht am Bruderkrieg beteiligen. Durch solche Aktionen ist es schon einigen Müttern gelungen, ihre Söhne vor dem Krieg zu bewahren. Doch dies lief nicht immer reibungslos ab: Nicht immer wurden die Söhne nach Hause geschickt. Es kam auch vor, dass Soldaten zur Abschreckung in die Luft geschossen haben. Am 17. Juni 2014 kam keine Verhandlung zustande. Als sich der Bus der Kaserne näherte, wurde das Feuer auf den Bus eröffnet.

 

Andrey Stenin

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Der Fotoreporter von Rossiya segodnya (Russland heute) kam bei Donezk ums Leben. Sein Auto wurde beschossen und anschließend abgefackelt. Im Wagen befanden sich Sergey Korenchenkov und Andrey Vyachalo — beide Angehörige der Donezker Informationseinheit. Alle drei Leichen wurden im abgebrannten Auto gefunden. Erst durch eine Expertise konnten die drei Getöteten identifiziert werden.

 

 

Quelle: Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine