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Screenshot von «BILD», in der die Tatsachen völlig verdreht werden.

 

Im Informationskrieg nehmen westliche Medienvertreter, insbesondere die Berliner Riege, eine Schlüsselposition ein. Sie desinformieren im Auftrag Washingtons und verbreiten Lügen und Halbwahrheiten über den Syrien-Einsatz Russlands. Belege für ihre kruden Anschuldigungen liefern sie keine. Allerdings ist das unverhohlene Lügen der Medien auch eine folge der „freien Presse“.

Von Christian Saarländer

Quelle: Contra Magazin

 

Zerstörte Krankenhäuser, tote Zivilisten oder zerstörte Bäckereien. All diese Kriegsverbrechen sollen auf das Konto von Präsident Putin gehen, wenn man den westlichen Informationskriegern glauben schenkt. Als Beleg hierfür dienen Artikel aus der „Washington Post“ oder Zeugenaussagen von Entwicklungshelfern, die in im Auftrag der Vereinten Nationen nach Syrien geschickt wurden. Aus nicht-staatlichen „Nichtregierungsorganisationen“ werden offizielle Quellen gemacht.

 

 

  Fakt ist: Eine Mission der Vereinten Nationen im Hinblick auf ISIS existiert in Syrien nicht. Im syrischen Gebiet hält sich derweil seit Jahrzehnten die United Nations Truce Supervision Organisation auf, die den Waffenstillstand zwischen Israel und den arabischen Staaten überwacht. Diese ist sicher nicht mit dem aktuellen ISIS-Konflikt betraut. Beklagt wird von den Vereinten Nationen offiziell der Umgang mit den Palästinensern. Also eher Meldungen die im Widerspruch zu den Interessen Amerikas und den westlichen Leitmedien stehen.   Aber dennoch berufen sich amerikanische und westliche Medien immer wieder auf offizielle Stellen, ohne aber auf einen Bericht oder eine Seite zu verlinken, die ihre Anschuldigungen gegen Russland in irgendeiner Form offiziell bestätigen. Berichte der Vereinten Nationen sind üblicherweise im Internet abrufbar und es hätten sich längst offizielle Sprecher der Konfliktstaaten zu den Anschuldigungen geäußert.      

 

Die westlichen Verstrickungen zur ISIS-Finanzierung werden hierbei nicht erwähnt. Erwähnt wird dabei die Behauptung, dass Russland nur versuche Assad an der Macht zu halten, um „ihre eigenen Interessen“ durchzusetzen. Welche Interessen das sein mögen, lassen sie offen. Zudem wird hierbei ausgeklammert, dass man seitens Moskaus mit der Opposition bereits seit den Wien-Gesprächen in Verbindung steht und diese im Kampf gegen ISIS unterstützt.

 

Aber auch das gehört zur westlichen Pressefreiheit: Lügen bis zum Umfallen. Die vielgepriesenen westlichen Werte über Freiheit und Demokratie sind eine Ironie. Demokratie herrscht nur dort, wo westliches Kapital investieren darf und wo das Volk unterdrückt wird. Alles was solchen Vorhaben entgegen steht, wird als eine Diktatur bezeichnet. Um solche Anschuldigungen dann zu „belegen“ werden dann Aussagen von Entwicklungshelfern herangezogen, die allerdings aus Amerika stammen und von sogenannten „Philantropen“ finanziert werden.