Nach zwei Luftangriffen im nordirakischen Mossul sind rund 20 Menschen, darunter zwölf Zivilisten, ums Leben gekommen, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf Augenzeugen und Mediziner mitteilt.

Quelle: Sputniknews

 

Laut der Agentur erfolgten die Luftschläge gegen 15.00 Uhr Ortszeit mit einem Intervall von zehn Minuten.

 

Die Angriffe richteten sich laut der Agentur gegen die Wohnhäuser des örtlichen Kommandanten der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) und seines Sohnes.

 

Weitere naheliegende Wohnhäuser seien ebenfalls beschädigt worden.

 

 

Im Irak hält die angespannte Situation im Zusammenhang mit den Aktivitäten der radikalen Terrorgruppe Daesh, die bereits einen Teil des Landes erobert hat, weiter an. In den vergangenen drei Jahren konnten die Terroristen weite Gebiete des Irak und Syriens einnehmen.

 

Eine einheitliche Front gegen den Daesh gibt es bislang nicht. Gegen die Gruppierung kämpfen Regierungstruppen Syriens und des Iraks, die US-geführte Koalition, Kurden sowie libanesische und irakische Schiiten-Milizen.

 

Die Kampfhandlungen forderten bereits hunderttausende  Menschenleben. Mehrere Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht.