Russland stellt im Syrien-Krieg seine neuen Waffensysteme vor. Der Westen staunt und versucht im Informationskrieg Russlands militärische Erfolge durch seine gelenkten Medien zu bestreiten. Neben dem Einsatz von Flugzeugen starten vom Kaspischen Meer aus Marschflugkörper vom Typ Kalibr.

 

 

In den frühen 1990er-Jahren setzten die USA ihre Tomahawk-Marschflugkörper im Irak und im ehemaligen Jugoslawien ein und haben seitdem die militärische Überlegenheit weltweit für sich beansprucht. Sowohl von Schiffen als auch von U-Booten aus setzte man diesen Marschflugkörper zum Vernichtungsschlag ein. Die russischen Lenkwaffen von Kalibr beeindrucken hingegen aktuell im Syrien-Krieg mit Präzision und Effizienz.

 

 

 

 

 

Aus dem südwestlichen Kaspischen Meer wurden mit den Kalibr-NK LACMs massive Schläge auf IS-Stellungen durchgeführt. Im oberen Video wird der Einsatz dieser Langstrecken-Marschflugkörper dokumentiert. Die Raketen überfliegen den Iran, den Irak bis an die westliche Grenze von Syrien, wo sie dann Infrastrukturen von Terroristen vernichten – mit ziemlich großer Genauigkeit. Der Vorteil solcher Waffensysteme besteht darin, dass man im Falle des Abschusses keine menschlichen Verluste riskiert. Zudem kann man sie nur schwer aufklären, da sie mit Überschall-Geschwindigkeit ihr Ziel anfliegen.

 

 

 

Kalibr-NK-Raketen sind extrem schwer zu entdecken: wenn sie manövriert, fliegt eine LACM mit hoher Geschwindigkeit im Stealth-Modus, was bedeutet, dass sie keine Signale aussendet, die es ermöglichen würden, sie mit dem Radar zu erfassen. Es war das erste Mal, dass die russischen Streitkräfte diesen Waffentyp im Ernstfall eingesetzt haben, meldet die russische Denkfabrik RISS . Weiter meldet das Institut, welches dem russischen Präsidenten Wladimir Putin untersteht, dass das kaspische Binnenmeer für Russland strategisch immer bedeutsamer wird. Von hier aus könne man „chirurgische Schläge“ im kompletten Nahen Osten ausüben. Zudem verändert der Marschflugkörper während des Fluges seine Flugrichtung, was eine Aufklärung noch unwahrscheinlicher macht.

 

 

 

 

Der Westen hingegen versucht die Erfolge der Langstrecken-Flugkörper zu bestreiten. Laut einem Artikel der Washington Post sollen die meisten Marschflugkörper ihr Ziel nicht erreicht zu haben und im Iran gelandet sein. Dies wurde vom Iran, der über den Einsatz im iranischen Luftraum informiert war, nicht bestätigt. Kann der Westen hingegen ein von Russland vernichtetes Ziel wie ein Terroristen-Camp von ISIS (Daesh) nicht mehr leugnen, so sollen dann lediglich „moderate Rebellen“  Opfer des Vernichtungsschlages gewesen sein.

 

 

Russland hat sein Militär über die Jahre hinweg aufgestockt und auf dem oberen Video kann man sich ein Bild über die Schlagkraft der einzelnen Teilstreitkräfte machen. Von Heer über die Marine bis hin zur Luftwaffe ist die Armee hochmodern. Russland hat des Weiteren seine Luftwaffe mit der Weltraumtechnik zusammengelegt, wo man eifrig auch Waffensysteme in neuen Kriegsschauplätzen wie das Weltall ausprobiert.

Der Text basiert in Teilen auf einen Artikel des Wiener Contra Magazins.

 

Метки по теме: