Russland muss sich in den letzten Tag viele Anschuldigungen anhören. Diese Anschuldigungen beruhen auf Erklärungen von vermeintlich neutralen Organisationen, die überwiegend von westlichen Geldern finanziert werden. Das Verteidigungsministerium regiert mit Transparenz und macht der Öffentlichkeit neue Videos von russischen Militäreinsätzen zugänglich.

Von Christian Saarländer

Quelle: Contra Magazin

Russlands Einsatz in Syrien ist effizient und unermüdlich. Trotz intriganter Rückschläge, beispielsweise durch den Abschuss der Su-24 durch türkische Jagdflugzeuge, führt das russische Militär seine Mission in Syrien weiter. Auf diesem Video sieht man die letzten Sekunden eines Terroristencamps in Syrien, bevor die Bomben „Made in Russia“ einschlagen.

Das russische Verteidigungsministerium berichtet laut der Agentur Sputnik von über 1063 zerstörten ISIS-Stellungen in den letzten sechs Tagen. Auch über Weihnachten sollen Angriffe gegen Terroristen-Ziele geflogen werden. Wie kann es aber sein, dass ISIS überhaupt so stark geworden ist?

 

Die Westmächte haben über ein Jahr hinweg nur mäßige Erfolge gegen ISIS verzeichnen können. Ihre Medien haben über ein Jahr hinweg die Terrororganisation ISIS berühmt gemacht. Seit sich Russland Ende September in Syrien an der Bekämpfung von ISIS beteiligte und beachtliche Erfolge erzielte, liest man in den westlichen Leitmedien nur krude Anschuldigungen gegenüber dem russischen Militär. Wir kennen aus Collateral Murder wie ein Angriff der Amerikaner im Irak abläuft.

Als Beweis für Russlands angebliche Verbrechen zieht man die Aussagen von Organisationen wie Amnestie international oder Human Rights Watch heran. Mit Video-Beweisen wie dieses knapp 18minütige Video, welches der Öffentlichkeit eine feige Hinrichtung von Zivilisten durch einen amerikanischen Apache-Kampfhubschraubers zeigte, tun es sich solche Organisationen schwer zu berichten. Kein Wunder, denn der Zivilisten-Mord wurde auch von Amerikanern und nicht von Russen verübt.

 

Über die Folter von Whistleblower Chelsea Manning wurde fast vier Jahre lang kaum ein Wort bei Amnestie International verloren, bis Alexa O Brien vor genau einem Jahr über die Folter des Ex-Soldaten auf den Veranstaltungen der Organisation referierte. Die Journalistin recherchierte über diesen Fall sehr ausführlich, vor allem über die schweren Misshandlungen Mannings im Irak, also bevor man ihn zu 35 Jahren Haft verurteilte.

 

Bei der Berichterstattung über diese Organisationen wird gerne der Anschein suggeriert, es handele sich um unabhängige und zwischenstaatliche Einrichtungen mit einem Anspruch auf Wahrhaftigkeit ihrer Aussagen. Organisationen wie Amnesti international oder auch Reporter ohne Grenzen, kennen in ihrer verlogenen Fantasie anscheinend wirklich keine Grenzen.

 


Es handelt sich um private Vereine, die man durch Propaganda gerne zu einer neutralen Organisation macht. Möglicherweise werden diese Einrichtungen durch Steuergelder und Spenden aus der westlichen Hemisphäre mit mehreren Millionen Dollar finanziert. Millionen erhalten diese Non-Profit-Vereine von westlichen Philantropen, die manchmal nicht mehr wissen, was sie mit ihrem Geld anstellen sollen. Dass man sich ein entsprechendes Verhalten in internationalen Angelegenheiten herbei wünscht, ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

 

 

 

 

Neutral und zwischenstaatlich organisiert sind offiziell die Vereinten Nationen (UNO), die laut Sputnik die Anschuldigungen von Amnesty international oder Human Rights Watch nicht bestätigen können. Dabei ist der neutrale Status der UNO auch nicht unumstritten. Ihre Mitarbeiter allerdings sind zur Neutralität verpflichtet, egal aus welchem Staat sie stammen. Ihre Stellen und Löhne sind auch nicht von der Spendierfreudigkeit von westlichen Oligarchen abhängig.