Das türkische Verteidigungsministerium erweist einem in der Ukraine im Bestehen begriffenen Freiwilligen-Bataillon militärische Hilfe. Das sagte der Koordinator der Krim-Blockade, Lenur Isljamow, in einem Interview gegenüber dem „Krisen-Mediazentrum Odessa“.

 

Quelle: Sputniknews

 

Das Bataillon sei nach dem ersten Vorsitzenden der Regierung der Volksrepublik Krim von 1918, dem Tatarenführer Noman Çelebicihan, benannt worden und bestehe aus Krim-Tataren.

 

Laut Isljamow wird das Bataillon, dessen zahlenmäßige Stärke demnächst etwa 560 Mann betragen wird, zurzeit hauptsächlich durch Freiwillige finanziert, während Ankara die Einheiten mit Kleidung und Schuhe versorgt.

 

Das Hauptziel der Formation sei „der Schutz der Krim-Grenzen auf der Krim selbst“.

 

Unter anderem tritt Isljamow, der in Russland in Abwesenheit der Diversion  beschuldigt wird, für eine Fortsetzung der Energie- und Lebensmittelblockade der Krim ein und droht der Halbinsel mit einer Seeblockade.

 

„Kleine Motorboote können Schiffe, die Lebensmittel auf die Halbinsel bringen, angreifen“, dies sei aber die äußerste Maßnahme. Es gebe auch andere, „interessantere Methoden“.

Ukrainische Radikale hatten in der Nacht zum 22. November im Süden der Ukraine zwei Masten von auf die Krim führenden Stromleitungen gesprengt und die Versorgung der Halbinsel gekappt. Die Behörden der Republik Krim riefen den Notstand aus. Die wichtigsten Objekte wurden mit Notstromanlagen versorgt. Ukrainische Radikale, die am Anschlagsort Wache hielten, verhinderten nötige Reparaturarbeiten an den defekten Leitungen.

 

Am 2. Dezember gab Russlands Präsident Wladimir Putin im Schaltraum des Unternehmens Krimenergo grünes Licht für die Inbetriebnahme des ersten Kabels mit einer Leistung von 260 Megawatt, das auf dem Grund der Meerenge von Kertsch zwischen der Taman-Halbinsel und der Krim verlegt worden war.

 

Метки по теме: ;