Die Non-Profit Organisation Amnesty international erhebt gerne den Anspruch für sich, weltweit für Menschenrechte und Demokratie zu kämpfen. Allerdings irritiert diese Nichtregierungsorganisation oftmals wegen Einseitigkeit und dient aktuell mehr denn je als ein Flagschiff westlicher Propaganda. Kein Wunder also, dass dieser Verein Lügen über Russland verbreitet und somit den westlichen Lügenmedien in die Hand spielt.

Zusammen mit Contra-Magazin

 

 

Wenn Amnesty international in großen Städten um Mitglieder wirbt, dann hat man oft den Eindruck, dass diese Organisation mit freiwilligen Idealisten arbeitet. An markanten Punkten in Großstädten sieht man oft plakativ aufgemachte Stände, die auf das Unrecht auf dieser Welt hinweisen. Aber hinter dieser Öffentlichkeitsarbeit stecken keine Idealisten, sondern gut bezahlte Promotoren, die ein sattes Fixum und Provision für ihre Tätigkeit erhalten.

Diese Agentur1 in Deutschland sucht derzeit „Dialoger“ und lockt mit einem Monatsverdient von über 2000 Euro. Man erwartet von den künftigen Mitarbeitern Flexibilität und Reisebereitschaft, denn man soll neue Spender im ganzen Bundesgebiet anwerben. Dabei wird moralischer Druck auf die Passanten ausgeübt, denen man das Schicksal von verschiedenen Personen und Personengruppen erzählt und auf die Wichtigkeit der Nichtregierungsorganisation hinweist.

 

 

Wichtig ist Amnesty International (AI) vor allem für die westliche Propaganda, denn es ist nicht das erste Mal, dass die Länder der Organisation Einseitigkeit vorwerfen. Der Jura-Professor Francis Boyle warf der Organisationvor, dass sie in erster Linie Propaganda betreiben. Propaganda in eigener Sache, dann würden Spendengelder und Mitglieder angeworben. Er spricht aus Erfahrung, da er jahrelang in den USA an der Spitze der Organisation stand.

Menschenrechte als Ziel sind bei AI erst ganz am Schluss angesiedelt sind. Interne Machtkämpfe dominieren den Alltag der angeblichen Menschenrechtsorganisation. Vor allem geht es darum an so viel Geld wie möglich zu kommen. Kein Wunder also, dass man für die Anwerbung von Mitgliedern auf erfahrene Promoter zurückgreift, die Erfahrung darin haben Leute auf der Straße anzusprechen und durch ein Verkaufsgespräch dem arglosen Passanten eine Mitgliedschaft aufschwatzen.

 

 

Dass Länder wie Russland oder China nicht erst seit gestern der Organisation Einseitigkeit vorwerfen, wird dabei wohl nicht erwähnt. Einseitigkeit wird der Organisation beispielsweise auch vorgeworfen, weil sie kaum was über die Bombenopfer in der Ukraine brachte. Aber in Syrien will man solche dann gesehen haben. Über die aktuellen Anschuldigungen gegenüber Russland berichtete Contra-Magazin2 bereits.

 

 

Das renommierte kanadische Institut Global Research wirft der Organisation vor, dass sie „amerikanische Staatspropaganda“ sei. Der Artikel3 ist über drei Jahre alt und greift das Thema Pussy Riot unter anderem auf, für die man sich damals besonders ins Zeug legte. Wenngleich man auch die Haftbedingungen der Band als kritikwürdig erachten kann, so wurde aber bei der Kampagne um die Russische Punk-Band nur die halbe Geschichte erzählt.

 

 

 

 

Die Punkband ist inzwischen von Präsident Vladimir Putin begnadigt worden. Mehr konnte Putin nicht für die Band tun. Er hatte keinen Einfluss auf den Prozess und wenn zwei Frauen ständig wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses auffallen, so muss ein Gericht auch irgendwann mit einer Haftstrafe reagieren. Bevor Pussy Riot ihr Punkgebet in der Christ-Erlöser Kathedrale ihr berühmtes „Punkgebet“ abhielten, fielen sie durch Gruppensex-Veranstaltungen in öffentlichen Gebäuden auf und führten in einem Supermarkt ein tiefgefrorenes Huhn vor den Augen kleiner Kinder vaginal ein.

 

 

In Deutschland oder Österreich müsste man wegen solchen Handlungen auch mit einer Gefängnisstrafe rechnen, wenn man wiederholt wegen solchen „politischen Aktionen“ vor Gericht stehen würde. Aber wenn man in den Medien nur die halbe Geschichte erfährt, so ist das noch nicht gelogen. Und Anschuldigungen gegenüber der russischen Politik und Justiz sind in den westlichen Leitmedien fast schon so selbstverständlich wie das Amen in der Kirche.

 

 

Aber die selektive Auswahl der Menschenrechtsopfer wäre ja noch vertretbar. Manchmal erfindet dieser Organisation auch solche Opfer – wie derzeit die „tausend zivilen Opfer“ beim russischen Militäreinsatz in Syrien. Ein gefundenes Fressen für die westliche Journaille, die gerne AI als Quelle für ihre verlogene Berichterstattung heranzieht.

 

 

Dass die Organisation von einem Mitarbeiter des englischen Geheimdienstes erfunden wurde, dürfte einen nun nicht weiter wundern. Der Gründer der vorgeblichen Menschenrechtsorganisation Peter Benenson war von 1941-1945 im Bletschley Park in der Abteilung Testery eingesetzt, wo er unter anderem die deutsche Lorenz-Schlüsselmaschine dechiffrierte.

 

 

Der 2005 verstorbene Rechtsanwalt gründete 1961 Amnesty International, die inzwischen weltweit 3.2 Millionen Mitglieder umfasst. Es ist einfach Mitglieder für sich zu gewinnen, wenn man sich vermeintlich für das Gute auf dieser Welt einsetzt. Menschenrechte und Demokratie sind für den Westen inzwischen Kampfbegriffe geworden. Man zeigt gerne dabei mit dem Zeigefinger auf Russland, China oder den Iran.

 

 

Ausgeklammert wird dabei oftmals, dass die USA und seine Verbündeten die Menschenrechte mit Füßen treten. CIA-Foltergefängnisse oder die willkürliche Tötung von Zivilisten durch Drohnen stehen nicht unbedingt auf der Agenda von Amnesty International.

 

 

Die Journalistin Alexa O Brien konnte vor einem Jahr über den Fall Chelsea Manning auf Veranstaltungen sprechen. Allerdings auch erst vier Jahre nachdem der Ex-Soldat im Irak auf grausamste Art und Weise gefoltert wurde und schließlich von einem US-Gericht zu 35 Jahren Haft verurteilt wurde.

 

 

Einen ähnlichen Prozess gibt es derweil in Russland oder in China allerdings nicht. Das hält die Organisation aber sicher in Zukunft nicht ab, weiter Lügen und Halbwahrheiten über diese Länder zu verbreiten. Auch wenn die Organisation teilweise auch sinnvolle Veranstaltungen und Kampagnen betreibt, so ist diese Organisation allem Anschein nach nicht das, was uns die Promotoren auf der Straße verkaufen wollen.

1https://www.dialoger.info/index.php?id=referenzen

2https://www.contra-magazin.com/2015/12/zivile-opfer-moskau-bezeichnet-vorwuerfe-als-politisch-motiviert/

3http://www.globalresearch.ca/amnesty-international-is-us-state-department-propaganda/32444