Innerhalb einer Woche soll Russland laut Auskunft des Verteidigungsministeriums über 1100 Stellungen der islamistischen Terrororganisation ISIS in Syrien zerstört haben. Russland setzt aktuell erfolgreich seine modernen Waffensysteme ein. Die Vorwürfe über zivile Opfer werden als „politisch motiviert „ zurückgewiesen.

 

Quelle: Contra Magazin / Redaktion

 

 

Ob aus der Luft oder aus dem kaspischen Meer, die russischen Bomben sollen kaum ein Ziel verfehlen. Das russische Veteteidigungsministerum liefert hierfür kurze Video-Sequenzen, die den Einsatz der russischen Bomber dokumentieren. Unten sehen wir die letzten Sekunden von Tanklastern der ISIS-Milizen in der umkämpften Stadt Aleppo.

 

 

 

 

 

 

Seit nunmehr drei Monaten fliegt Russland in Syrien Einsätze gegen die Terrormiliz. Man kann sich nun durchaus die Frage stellen, wann diese Einsätze ein Ende haben. Aber wie kann es sein, dass ISIS in diesem Ausmaß sich in Syrien ausbreiten konnte? Sicher sind die politischen Umbrüche und darauf folgenden Unruhen in der arabischen Welt eine Hauptursache, auch wenn dieses Chaos in den westlichen Leitmedien als „arabischer Frühling“ gefeiert wurde.

 

 

 

Die westlichen Medien reflektieren derzeit kaum die Folgen und Konsequenzen der Umbrüche, die im Jahr 2011 in der arabischen Welt ihren Höhepunkt erreicht haben. Aktuell schreiben sie lieber Meldungen und Berichte über zivile Opfer, die das russische Militär in Syrien zu verantworten habe. Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa weist diese Berichte entschieden als „Fake“ zurück, wie die Agentur Sputnik berichtet.

 

 

 

 

Menschenrechtsorganisationen wie Amnestie International haben in ihren Berichten zivile Opfer beklagt. Das Verteidigungsministerium in Moskau entgegnet diesen Berichten, dass die Informationen nicht bestätigt wurden. Auch wenn solche Organisationen zu den Nichtregierungsorganisationen zählen, so spielen sie als Akteur in der internationalen Politik für den Westen eine wichtige Rolle.

 

 

Diese Non-Profit Organisationen greifen Themen für die westlichen Leitmedien auf und sollen den Anschein erwecken eine neutrale Quelle zu sein. Allerdings werden solche politischen Akteure durch westliche Interessenvertreter hauptsächlich finanziert. Insoweit lässt sich der Vorwurf der Voreingenommenheit seitens des Kremls nicht ganz von der Hand weisen.