Zum 1. Januar 2016 übernimmt Deutschland den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und trägt damit die Verantwortung, die Organisation 2016 sicher durch die stürmischen Zeiten aktueller Krisen und Herausforderungen zu führen. Am 14. Januar 2016 wird Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Einzelheiten des Vorsitzprogrammes den 57 Teilnehmerstaaten in Wien vorstellen.

 

 

Das Berichtet das Außwärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland auf seiner Internet-Seite. Auf dieser Twitter-Meldung bedankt sich Deutschland bei Serbien, die im Jahr 2015 den Vorsitz in der OSZE übernommen hat.

 

 

 

 

 

 

Deutschland hat zum Jahreswechsel den Vorsitz der «Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa» (OSZE) übernommen. «Die OSZE wird in diesen stürmischen Zeiten in Europa dringender gebraucht denn je», sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). «Es ist in unserem gemeinsamen Interesse, die OSZE als Dialogforum und als Brücke zwischen Ost und West weiter zu festigen.» Dies ist der offizielle Twitter-Account, der OSZE-Vertretung in Wien.        

Der deutsche Vorsitz, der zwölf Monate dauert, soll unter dem Motto «Dialog erneuern, Vertrauen wieder aufbauen, Sicherheit wiederherstellen» stehen. Der OSZE gehören 57 Staaten in Nordamerika und Europa, darunter Russland, an.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die OSZE ist eine verstetigte Staatenkonferenz zur Friedenssicherung. Sie entstand zum 1. August 1975 mit der Schlussakte von Helsinki aus der vormaligen Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Die Umbenennung wurde am 1. Januar 1995 wirksam.

 

 

 

Sie hat 57 Teilnehmerstaaten:

  • alle Staaten Europas (inklusive der Türkei und Russland) außer Kosovo,
  • die Mongolei,
  • die Nachfolgestaaten der Sowjetunion
  • sowie die USA und Kanada.

Der Sitz des Generalsekretariats und der wichtigsten Gremien ist Wien.

Quelle: WikiPedia

 

 

 

Auf dem Portal der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es weiteren Hintergrund.

Die Vorläuferorganisation KSZE

An der KSZE-Auftaktkonferenz 1973 in Helsinki nahmen Vertreter aller Mitgliedstaaten teil, die in den beiden großen Verteidigungsbündnissen der Welt organisiert waren: im Warschauer Pakt der kommunistischen Staaten im Osten und im westlichen Verteidigungsbündnis NATO. Nach Helsinki kamen Staaten hinzu, die weder zur NATO noch zum Warschauer Pakt gehörten: etwa das damalige Jugoslawien und Österreich.

In der Schlussakte von Helsinki 1975 bekannte sich der Osten zur Wahrung der Menschenrechte, der Westen wiederum erkannte die territoriale Souveränität der Staaten im Osten an. Dies war ein entscheidender Schritt hin zur Entspannungspolitik zwischen Ost und West.

Als später die deutsche Wiedervereinigung und der Zusammenbruch der Sowjetunion das Ende des Kalten Krieges besiegelten, hatte dies für die KSZE strukturelle Folgen: Ihre Teilnehmerstaaten nahmen sich in der»Charta von Paris« 1990 vor, neue Formen der Zusammenarbeit zu finden. 1995 wurde aus der KSZE die OSZE, eine feste internationale Organisation mit einem Generalsekretariat und Sitz in Wien.

 

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