In Teheran haben sich Demonstranten aus Protest gegen die Hinrichtung des berühmten schiitischen Predigers Nimr al-Nimr mit Gewalt Zugang zur saudischen Botschaft verschafft. Das zeigen die in den arabischen Medien verbreiteten Bilder. berichtet die Nachrichtenagentur Sputnik aus Moskau. Auf WikiLeaks werden relevate US-Depeschen publiziert.

 

 

 

 

 

      Grund für die Unruhen war die Hinrichtung von 47 Menschen in Saudi-Arabien. Einer von ihnen war der bekannte schiitische Geistliche Nimr al-Nimr. Es wurde weltweit in der Internet-Gemeinschaft gegen die Hinrichtung protestiert, leider ohne Erfolg. Die USA und Saudi-Arabien haben wieder mal gezeigt, dass für ihre Freiheit und Menschenrechte gemordet werden musste. Wie der Fernsehsender Al-Arabiya unter Berufung auf die Behörde mitteilte, zählen auch der saudi-arabische Al-Qaida-Anführer Faris al-Zahrani und der schiitische Prediger Nimr al-Nimr zu den Hingerichteten. Die beiden waren im Jahr 2014 zum Tode verurteilt worden.        

           Ajatollah Ali Chamenei, Irans geistliches Oberhaupt, hat am Sonntag die Hinrichtung des shiitischen Geistlichen Nimr al-Nimr in Saudi-Arabien ebenfalls scharf verurteilt. Das Berichter die Moskauer Nachrichtenagentur Sputnik unter Berufung auf den iranischen Fernsehsender PressTV.

„Das zu Unrecht vergossene Blut eines unschuldigen Märtyrers wird zweifelsohne Konsequenzen haben, die saudischen Politiker werden der Rache Gottes nicht entgehen“, so der Geistliche

 

 

                  Die Transparenz-Plattform WikiLeaks hat auf ihrem offiziellen Twitter-Account relevante Botschafter-Depeschen aufgegriffen. Diese Depeschen sind unter der Rubrik Cablegate katalogisiert. Sämtliche Depeschen, die früher via Tiefseekabel nach Washington kommuniziert wurden, werden deswegen auch Kabel genannt.

 

                     Diese Depesche stammt aus der US-Botschaft in Riad und bezieht sich auf den hingerichteten Kleriker. Das Dokument ist nicht klassifiziert und wurde als geheim eingestuft. Insgesamt wird er als Mensch des Volkes  und als  Vertreter der muslimischen Strömung der Shiiten von den US-Diplomaten beschrieben.
Das Dokument ist auf den 23 August 2008 datiert. Auf der unteren Twitter-Meldung verweist die Menschenrechtsaktivistin und Juristin Renata Avial auf weitere Depeschen hin, die unter die #SaudiCables fallen. Die Menschenrechtsanwältin Avila setzt sich weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte ein und engagiert sich für WikiLeaks.

 

                Über die WikiLeaks-Depeschen hat Julian Assange letztes Jahr ein Buch geschrieben, wo auch weitere Journalisten aus den Dokumenten die Sicht der USA auf die weltweiten Geschehnisse beschreiben. Oben noch ein Hinweis wie man in den im Juni geleakten Saudi-Cables recherchiert.

 

           Die obere Meldung von WikiLeaks auf Twitter verweist auf 92 weitere Dokumente bezüglich der heutigen Hinrichtung. Hierbei handelt es sich um Dokumente der saudischen Diplomatie — in arabischer Schrift.

 

           Auf der oberen Grafik sieht man wie die USA ihre Kritiker und Enthüller bestraft. Während Julian Assange aus guten Gründen in der Botschaft Ecuadors verweilt, sitzen die anderen ihre Strafen in US-Gefängnissen ab. Wer die Arbeit von WikiLeaks unterstützen will, der kann dies auch tun und erhält dabei auch eine Gegenleistung. Unten wird auf den offiziellen WikiLeaks-Shop verwiesen.

 

      Neben Bekleidung und weiteren Waren wird auf dieser Seite das besagte Buch «The WikiLeaks Files» von Julian Assange angeboten, welches unter anderem auch Hinweise und Hilfestellungen über den journalistischen Umgang mit den Dokumenten gegeben. Auf WikiLeaks ist bei weitem noch nicht alles recherchiert und erschlossen, da der Whistleblower-Plattform weit über zehn Millionen Dokumente zugespielt wurden.                           Das Wiener Contra Magazin berichtete in deutscher und englischer Sprache über die Publikation der Saudi-Cables im Juni 2015.  Zudem befindet sich noch ein weiterer Artikel auf Contra Magazin, wo die US-Depeschen über Saudi-Arabien aufgegriffen werden, welche anläßlich des Todes von König Abdullah im Internet geteilt wurden.

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