Nachdem die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien nach den jüngsten Ereignissen von saudischer Seite abgebrochen worden sind, spricht sich Österreichs Außenminister Sebastian Kurz für die Aufrechterhaltung des Dialoges zwischen beiden Staaten aus.

 

Quelle: Redaktion (cl)

 

Der Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich Sebastian Kurz hat schnell auf den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran reagiert. Auf dem offziellen Twitter-Account von Bundesminister Kurz sprach dieser mit den Außenminstern beider Staaten. Bundesminister Kurz unterstreicht die Wichtigkeit von «Zurückhaltung und Dialog» und versucht so zwischen beiden Staaten zu vermitteln.

 

 

Nachdem in Saudi-Arabien 47 Menschen hingerichtet wurden, kam es zu Protesten in Teheran. Daraufhin brach Saudi-Arabien die diplomatischen Beziehungen zu Teheran ab. Außenminister Kurz, der zugleich die Todesstrafe verurteilt, möchte nun vermitteln. Der junge Außenminister hat bereits mehrfach sein diplomatisches Geschick unter Beweis gestellt und zwischen Konfliktstaaten in der arabischen Welt vermittelt und Wien wieder ganz oben auf die Bühne der Weltpolitik gebracht. Die Iran-Atomgespräche in Wien sollen nicht das erste Beispiel sein.

 

Der 29jährige Sebastian Kurz ist der jüngste Außenminister in der Geschichte Österreichs. Er ist Mitglied in der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und ist seit dem 01.03.2014 Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich. Auf seiner privaten Internetseite ist sein Lebenslauf abrufbar. Weiters publiziert der Politiker dort eigene Beiträge: Mit  «ehrlichen Anliegen und einer verständlichen Sprache» will er Außenpolitik machen.

 

Auf den unteren Twitter-Meldungen sind die bisherigen Artikel auf News-Front zum Thema Iran und Saudi-Arabien verlinkt. Weiters werden noch Recherche-Hinweise angeboten, die auf WikiLeaks abrufbar sind.

 

 

 

 

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