303917958
Foto: Flickr/ Mike Lawrence

 

Die Anzahl der Flugzeugträger, die die Vereinigten Staaten für den Einsatz im Nahen Osten und dem Südchinesisches Meer parat haben, hat einen kritischen Punkt erreicht: Es sind zu wenig Schiffe da, um aktuellen globalen Herausforderungen gerecht zu werden, schreibt The National Interest.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

Wegen der geringen Anzahl an Flugzeugträgern könnte vor allem der Militäreinsatz der USA gegen den Islamischen Staat in Syrien und die Operation der US-Navy im Südchinesisches Meer untergraben werden, berichtet das Magazin.
 
In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Schiffe nach Pentagon-Beschluss auf zehn Stück geschrumpft, obwohl die Navy laut Gesetz über mindestens 11 Schiffe verfügen muss – 2013 sei der Kongress auf Bitten der Militärführung eingegangen, die USS Enterprise (CVN-65) nach einem ganzen halben Jahrhundert außer Dienst zu nehmen.

 

„Es ist nicht so einfach 10 Träger zu betreiben und dabei so zu tun, als ob man 16 hätte», zitiert das Blatt den US-Admiral John Harvey.

 
Die USS Enterprise sei für die USS Gerald R. Ford (CVN-78) geopfert worden, dessen Inbetriebnahme für das Jahr 2016 geplant wurde. Doch der Zwischenraum zwischen der Außerdienstnahme der Enterprise und der Inbetriebnahme von Gerald R. Ford sei viel größer geworden, als erwartet wurde.

 

„Es sollte ursprünglich eine vierzehnmonatige Zeitspanne mit zehn Trägern werden. Doch wegen der Schocktests an dem Ford, die vor Inbetriebnahme durchgeführt werden,  gibt es jetzt eine Verzögerung von rund acht Jahren“, zitiert das Journal Bryan Clark,  einen Analytiker des Zentrums für Strategie und Haushaltsfragen.

 
Die US-Marine habe nun ihren Tiefpunkt erreicht, da sie zu wenige Träger besitzt, um ihren globalen Verpflichtungen nachzukommen.

 

„Es wird immer deutlicher, dass die Verringerung der Trägerflotte von fünfzehn auf weniger als zwölf zum Ende des Kalten Krieges ein Fehler war. Wie Harvey bereits erwähnt hat, muss die US-Marine ungefähr sechzehn Träger besitzen“, schreibt National Interest.