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In seiner gestrigen Pressekonferenz hat der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko laut Ex-Premier Nikolai Asarow ständig Fakten entstellt, bloße Versprechungen gegeben und gezeigt, dass er die nationalen Gesetze missachtet.

Poroschenko sei schon immer für seine Scheinheiligkeit bekannt gewesen, aber diesmal habe er „sich wieder selbst übertroffen“, schreibt Asarow auf seiner Facebook-Seite.

 

Poroschenkos Rede sei „leer und sinnlos“ und mit Beteuerungen und Versprechungen gefüllt gewesen, „denen niemand mehr glaubt“, denn er habe sich schon früher als Mensch gezeigt, „für den Lügen eine gewohnte Sache sind“. Jetzt lüge der Staatschef das ukrainische Volk und die ganze Welt besonders viel an, „wobei er sehr gut weiß, dass alles, was er sagt, (…) leicht überprüft und widerlegt werden kann“, unterstrich Asarow.

 

„Natürlich könnte man über viele komische Redewendungen von ihm lachen, aber da kann man kaum noch lachen. Es ist sehr traurig“, so der Ex-Premier.

 

Poroschenko habe nämlich beteuert, die ukrainischen Behörden hätten die makroökonomische Situation und das Bankwesen stabilisiert, einen Staatsbankrott verhindert, „doch selbst laut offiziellen Angaben hat die Inflationsrate die astronomische Höhe von 50 Prozent erreicht“, während Dutzende Banken pleite gegangen seien, einfache Bürger ihre Ersparnisse verloren haben und Kiew die Schulden von Staatsunternehmen nicht begleichen konnte. Zudem habe Poroschenko mit der angeblichen Energieunabhängigkeit der Ukraine von Russland geprahlt, wobei die ukrainischen Behörden russisches Gas im Westen kaufen und dabei Kommissionsgebühren zu zahlen haben, kritisierte Asarow.

„Er (Poroschenko) hat sogar eine gewisse Gontarewa als beste Zentralbankchefin der Welt (?!) bezeichnet, und das angesichts solch desaströser Ergebnisse ihrer Arbeit. Wer kann denn eine solche Person noch ernst nehmen?!“ so Asarow weiter.

 

Auch was die angebliche „russische Aggression“ angehe, habe Poroschenko keine Satellitenbilder von russischen Truppen gezeigt, die sich auf dem ukrainischen Territorium befinden würden, und auch keine Beweise für die „militärischen Erfolge“ der ukrainischen Armee.

 

„Seine angebliche Besorgnis über die Einwohner der Krim, die wegen seiner Schuld im Winter ohne Strom und Lebensmittel geblieben waren, sah aus wie eine widerliche Verspottung des wahren Unglücks dieser Menschen. Das charakterisiert ihn als Menschen sehr deutlich.“

 

„In seiner leeren und sinnlosen Rede gab es viele Versprechungen und Beteuerungen. Aber ihm glaubt kaum noch jemand. Mit diesem Menschen kann man nicht verhandeln, denn Lügen sind für ihn eine ganz übliche Sache“, resümierte Asarow.

 
Quelle: Sputniknews