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Rotes Kreuz – die tödliche Injektion. Phillipp Ekosjanz

 

 

Vorwort: Yoga, Altruismus und 1000 Dollar monatlich
 
Einst im Sommer 2012 traf ich in Charkiw auf meine alte Bekannte, die damals Yoga unterrichtete. Sie konnte sämtliche Chakren in Sanskrit benennen beherrschte ganz gut mehrere Übungen und glaubte an ihren Guru. Deshalb wurde sie als Trainerin in einer großen Organisation eingestellt. Den richtigen Namen werde ich nicht verraten – ich nenne sie einfach Oxana. Im Sommer 2012 habe ich sie zufällig getroffen und wir tranken Tee gemeinsam. Sie erzählte mir etwas, was ich damals für unbedeutend hielt.
 
Sie erzählte, dass die Trainertätigkeit nicht genug Geld einbrachte und dass sie Vertreter des Roten Kreuz kennenlernte, die ihr einen Job in Charkiw angeboten haben. Verdienst ist sehr gut– monatlich ab 1000 US-Dollar aufwärts. Sie arbeite dort seit ein paar Monaten, in einem schicken Büro der Organisation in der Stadtmitte. Sie erzählte, dass Rotes Kreuz sehr viele Geschäftsstellen in der Stadt eröffnete und dass sehr viele junge Leute dort Arbeit gefunden haben. Das Lehrpersonal, das die jungen Mitarbeiter schulte kam fast ausschließlich aus den USA. Die jungen Mitarbeiter fanden das natürlich sehr cool – USA ist halt immer cool.
 
Auf meine Frage hin, was ihre Aufgaben dort seien konnte sie nur verschwommen und in groben Zügen antworten. Darunter waren Werben junger Menschen, Tuberkulose-Vorsorge, Blutspenden, Erste-Hilfe-Kurse und sogar Maßnahmen gegen Menschenhandel. Ich wunderte mich damals – Menschenhandel fällt doch in die Zuständigkeit des Innenministeriums oder der Geheimdienste. Sie zuckte nur mit den Schultern und ich habe nicht weiter nachgebohrt.
 
Heute wird mir bewusst, was für eine Information mir damals offenbart wurde. Rotes Kreuz.

 

 

Europa zum Zeitpunkt der Gründung vom Roten Kreuz
 
Seine Entstehung fällt in die Zeit der fundamentalen Veränderungen bezüglich globaler Kontrolle über unsere Zivilisation. Kurz vor der Entstehung der Organisation in der Schweiz, ging auch die Führungsrolle in Europa von Sankt-Petersburg auf dieses kleine Land über. So charakterisierte Karl Marx die Unterzeichnung der Pariser Traktate in 1856. Noch früher, in den 30-er Jahren des 19-n Jahrhunderts entstanden diverse Jugendbewegungen mit einer einheitlichen liberalen Ideologie, zentralisierten Leitungsorganen, gemeinsamen Zielen und Aufgaben. Im Endeffekt entpuppten sich diese Bewegungen als extremistisch oder gar terroristisch.
 
Junges Italien, Junges Deutschland und Junges Polen fusionierten bald nach ihrer Entstehung 1834 zur Vereinigung Junges Europa mit dem Hauptsitz in der Schweiz. 1835 wurde ebenfalls in der Schweiz Junges Frankreich gebildet. Junge Schweiz entstand ebenfalls 1835, löste sich aber ein Jahr später im Jungen Europa auf. Nach diversen Meinungen der Historiker ist diese Organisation untergetaucht und existierte noch weitere 100 Jahre. Weiterhin gab es Junge Letten, die nicht lange aktiv waren, Junge Tschechen, die als gemäßigt galten und Junge Bosnier, die den Startschuss für den Ersten Weltkrieg auslösten in dem sie den Erzherzog Ferdinand erschossen. Am grausamsten entpuppten sich die Jungen Türken, die das Osmanische Reich einverleibten und drei Bevölkerungsgruppen auf türkischem Territorium praktisch vollständig ausgelöscht haben – Armenier, Griechen und Bulgaren. Diesem Massaker fielen nach unterschiedlichen Einschätzungen 1Mio bis 2,5 Mio Menschen zum Opfer.
 
Zu dem Zeitpunkt glänzte Paris bereits mit dem Ruf eines Machtzentrums. Genauer gesagt mit der Freimaurer-Großloge „Grand Orient de France“. In 100 Jahren ihrer Existenz leitete „Grand Orient de France“ erfolgreich die amerikanische Revolution und organisierte die französische. Erfolgsgekrönte Erfahrungen und unendliche Möglichkeiten steigerten den Appetit von Paris in Europa nur noch.
 
Nachweislich finanzierte „Grand Orient de France“ all diese Jungen Organisationen in Europa. Und alle diese Organisationen waren später aktiv an der Demontage der 4 Imperien beteiligt: des Russischen, des Osmanischen, der Deutschen und der Österreichisch-Ungarischen. Nach dem Zerfall der Imperien verschwanden auch alle diese Jungen Organisationen, wie von Geisterhand mit all ihren liberalen Ideen. Offensichtlich hatte ihre Existenz nur ein Ziel – Vernichtung des jeweiligen Imperiums von Innen. Aus den Reihen dieser Organisationen formierten sich politische Parteien und Sturmtruppen, die sich in regulären Truppen auflösten und zum Teil die Schicksale ganzer Völker lenkten, wie im Fall mit den Jungen Türken. Bis in unsere Zeit überlebte nur das Junge Deutschland und mutierte erfolgreich vom Geheimbund zur literarischen Vereinigung.

 

 

Rotes Kreuz oder die ersten Rötungen am Körper des Patienten
 
Nach diesem kurzen Rückblick in die Geheimnisse des Jungen Europas des 19 Jahrhunderts wird es einfacher zu verstehen, was das Rote Kreuz eigentlich darstellt. Warum ist es rot und warum gerade Kreuz!
 
Die terroristischen Jugendbewegungen wären für die Ideologen der neuen Weltordnung sinnlos ohne eine professionelle Führung. Aber die Präsenz der Instrukteure und Agenten vor Ort würde die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Aus diesem Grund brauchte der globale Plan der Revolutionen eine globale Rückendeckung. Die Umstürze sollten als Resultat innerer Unruhen aussehen und nicht als von außen dirigiert. Zum womöglich effektivsten Deckmantel wurde das Internationale Komitee des Roten Kreuzes.
 
Das Rote Kreuz fungierte primär als Deckmantel für zahlreiche Agenten der ausländischen Geheimdienste und unterstützte unter Anderem die lokale Opposition in ihrer Sabotage-Tätigkeit. Einfacher gesagt – erfüllte die Funktion eines Trojanischen Pferdes. In Friedenszeiten waren die Aufgaben und Ziele der Organisation durchaus altruistisch – bedingungslose Hilfe an alle Bedürftige ohne Differenzierung. Frieden auf Erden, als Leitmotiv der Organisation, brachte ihr weltweite Popularität und sie konnte ungehindert ihre wahren Ziele weltweit verfolgen.
 
Die jüngste Jahrhundertwende demonstrierte uns, dass im Prinzip keine Streitkräftenotwendig sind, um einen Staat zu besetzen. Notwendig sind: Massenmedien, käufliche Politiker, ein paar tausend junge Radikale benebelt durch die Nazi-ideologie, Drogen oder beides und eine qualifizierte Führung vor Ort, die den ganzen Mob lenkt. Diese Rolle kann ohne weiteres durch Missionen des Roten Kreuzes oder Caritas vor Ort übernommen werden. Durch diese Organisationen, werden so Provokateure, Saboteure und finanzielle Mittel auf betroffenes Territorium eingeschleust.

 

 

 

Globale Expansion des Roten Kreuzes und zentrales Führungsorgan
 
Kehren wir nochmals um 150 Jahre zurück in die Vergangenheit.
 
Der Einfluss des Roten Kreuzes wuchs rasant auch außerhalb der Gründungsländer. Es entstanden Vereine auf dem Balkan, Asien und Amerika. Eins nach dem anderen wurden Niederlassungen eröffnet: Osmanisches Reich (1868), Montenegro (1876), Serbien (1876), Rumänien (1876), Griechenland (1877), Peru (1880), Argentinien (1881), Ungarn (1882), Bulgarien (1885), Portugal (1887), Japan (1887).
 
Die Führung wurde aber zu keiner Zeit dezentralisiert.
 
Die neu gegründeten nationalen Vereine des Roten Kreuzes und der Schwestergesellschaft Roter Halbmond kommunizierten untereinander ausschließlich durch die Zentrale in Genf. So entstand ein globales Netzwerk. Es blieb nur noch die Rechte des Zentrums juristisch zu verankern und die Rechte der nationalen Tochtervereine auf ein Minimum zu reduzieren. Genf bediente sich hierbei eines Tricks. Der Gründer der Bewegung wird mit der Überprüfung der Wahrung grundsätzlicher Prinzipien der Gesellschaft beauftragt. Die vierte internationale Konferenz 1887 in Karlsruhe definierte diese Rolle wie folgt:
 
„Im gemeinsamen Interesse der Organisation wird das Internationale Komitee des Roten Kreuzes mit dem Hauptquartier in Genf auch weiterhin in seiner ursprünglichen Funktion bestätigt“. Mit anderen Worten behält das Zentrum in Genf damit das Recht, die nationalen Filialen anzuerkennen und ihre Tätigkeit vor Ort zu kontrollieren.

 

 

 

Rotes Kreuz in Russland und Vernichtung der Konkurrenten
 
In Russland, kurz vorm Sturz der Zaren, hatte das Internationale Komitee des Roten Kreuzes die größten Wohltätigkeitsorganisationen einverleibt. Die restlichen wurden vernichtet oder aufgelöst. In dieser Liste: „Amtliche Behörde der Kaiserin Maria“ und die „Kaiserliche Menschenrechtsvereinigung“ die sich in den Zeiten des Krimkrieges von bester Seite gezeigt haben.
 
Ab 1917 verblieb auf russischem Territorium lediglich ein nennenswerter wohltätiger Verein – das Rote Kreuz.
 
Um das Bild zu vervollständigen blicken wir in dieses verhängnisvolle Jahr 1917 zurück. Was trieb das Rote Kreuz in Russland in der Zeit der Unruhen und der Bürgerkriege.

 

 

 

Rotes Kreuz in der Hand der New Yorker Bankiers
 
In Russland war damals die US-Amerikanische Mission des Roten Kreuzes aktiv.
 
Rotes Kreuz war damals den Anforderungen infolge des Ersten Weltkrieges finanziell nicht gewachsen und wanderte vollständig in die Hand der New-Yorker Bankiers wie J.P Morgan, A.G. Harryman, C. Dodge etc. Nach Aussage von John Foster Dalles sahen diese Geschäftsleute das rote Kreuz als ein Kontrollinstrument, mit dem sie einen Beitrag zum militärischen Sieg leisteten. Damit geriet das Leitmotiv der Organisation – „Neutralität und Menschlichkeit“ in den Verruf. Wall Street erreichte auch die Bildung eines Militärrates des Roten Kreuzes.
 
Danach erinnerte die Liste der Führer vom Roten Kreuz die Liste des New Yorker Direktoriums: J.D. Ryan, G.U. Hill, G.M.P. Murphy, I. Lee usw. Harry Hopkins, der später bei Präsident Roosevelt Karriere machte, wurde zum stellvertretenden Leiter des Roten Kreuzes in Washington.

 

Interessant ist auch, dass der US – Pharmariese „Johnson & Johnson“ das Logo des Roten Kreuzes kommerziell bis ins 21 Jahrhundert nutzte.

 

 

Tödliche Injektion oder die militärische Mission des Roten Kreuzes in Russland
 
Am Freitag den 29.05.1917 wird in Washington die Mission des Roten Kreuzes in Russland beschlossen. Der Vorsitzende Davison untersuchte diese Idee gemeinsam mit dem Alexander Legge von „International Harvester“. „International Harvester“ hatte ihre eigenen Interessen in Russland und investierte in die Mission 200 000 Dollar. Es wurde bekannt, dass der damalige Direktor der Federal Reserve, William Thompson vorschlug, alle Ausgaben für die Mission zu übernehmen. Der Vorschlag wurde angenommen.
 
Die Mitglieder der Kommission bekamen keinen Lohn. Alle Ausgaben wurden durch die Federal Reserve gedeckt und die 200 000 Dollar der „International Harvester“ wurden offensichtlich für die politisch motivierten Subventionen in Russland verwendet. Aus den Archiven der US-Botschaft in St. Petersburg weiß man, dass das Rote Kreuz 4000 Rubel an den Großfürst en Lwow als „Hilfe für die Revolutionäre“ zahlte. 10 000 Rubel gingen an Kerenskij für die „Hilfe an politische Migranten“
 
Der Beitrag Thompsons in die Sache der Bolschewiken wurde in der amerikanische Presse publik. Am zweiten Februar 1918 stand in der „Washington Post“ Folgendes:
„…zahlt eine Million an die Bolschewiken“
 
„U.B. Thompson, der Benefiziar des Roten Kreuz glaubt der Partei, die im falschen Licht dargestellt wird. New York, 2 Februar 1918. William Thompson befand sich vom Juli bis August 1917 in St. Petersburg und investierte 100 000 Dollar in den Bolschewismus, um dessen Lehren in Deutschland und Österreich zu verbreiten“
 
Thompson hatte die Gelegenheit die russischen Umstände kennenzulernen, als er die Mission des Roten Kreuzes in Russland leitete und dessen Ausgaben er aus seinen privaten Mitteln deckte. Er ist der Meinung, dass Bolschewiken eine ernstzunehmende Macht darstellen, im Kampf gegen die Deutsch -Sympathisanten in Russland.
 
Die Mission bestand aus 24 Personen in Dienstgraden vom Leutnant bis zum Oberst-Leutnant. Außerdem drei Ordonnanzen, zwei Kameramänner und zwei Dolmetscher ohne militärischen Dienstgrad. Fünf Personen von 24 waren Ärzte und zwei – medizinische Forscher.
 
Nachfolgend Mitglieder der Mission des Roten Kreuzes in Russland im Jahre 1917.

 
Mitglieder der Finanzgesellschaft Wall Street und ihrer Filialen:
 
Andrews (Lights & Mayers Tobacco)
Barr (Chase National Bank)
Brown (Mitarbeiter von W. Thompson)
Kohran (McKenn Co.)
Kelleger (Mitarbeiter von Thompson)
Nicholson (Swift & Co)
[20:36:12] ALEX: Pirni (Wipple & Fuller)
Redfield(Stetson, Jennings & Russel)
Robine(Industrieller
Swift(Swift & Co))
Thatcher(Simpson, Thatcher & Bartlett)
Thompson(Federal Reserve)
Wardwell(Stetson, Jennings & Russel)
Wipple(Wipple & Fuller)
Kope(National City Bank)
Magnuson
Medizinisches Personal
Billings (Arzt)
Grow(Arzt)
McCarthy(Arzt, medizinische Forschung)
Post(Arzt)
Sherman(Professor, Lebensmittelchemiker)
Tayer(Arzt)
Whiteman(Arzt)
Winslow(Professor für Hygiene)
Ordonnanzen, Dolmetscher etc.
Brooks(Ordonnanz)
Clark(Ordonnanz)
Rokkia(Ordonnanz)
Travis(Kameramann)
Wikoff(Kameramann)
Hardy(Jurist)
Chory(Transport)
 
 

Der Mission gehörten unter anderem drei Dolmetscher: Hauptmann Ilowajskij – russischer Bolschewik, Boris Reinstein – späterer Sekretär von Lenin und Leiter des Büros für internationale Propaganda von Karl Radek. In dem Büro arbeiteten auch John Reed, Albert Rice Williams und Alexander Homberg (a-ka Berg, richtiger Name Michail Grusenberg) – der Bruder vom Minister Zorin. Homberg war gleichzeitig der wichtigste Agent der Bolschewiken in Skandinavien. Später wurde er Vertrauter von Floyd Audlum aus der Korporation „Atlas“ in den USA und sogar Berater von Riva Shli, dem Vizepräsidenten von der „Chase Bank“
 
Das war die Mission des amerikanischen Roten Kreuzes in Russland 1917.
 
Heute kann man folgende Gesetzmäßigkeit beobachten: Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes wird zunehmend in den Ländern aktiv, wo eine Revolution, Putsch oder Bürgerkrieg bevorsteht. Die Zweigstellen der Organisation mehren sich unaufhaltsam, wie die ersten Rötungen am Körper eines tödlich Kranken. So war es vor 100 Jahren und so ist heute noch.

 

 

 

Epilog
 

Brief aus Deutschland: Migranten, Apokalypse und die deutsche Polizei
 
Zum Schluss möchte ich über ein Gespräch berichten, das ich vor ein paar Monaten führte. Der Migrantenstrom aus Nahost nach Westeuropa erhitzte die Gemüter vieler Zuschauer, wonach einige von ihnen in dem Geschehen die Parallelen zur Offenbarung von Johannes erblickten. Ein Bekannter aus Deutschland teilte mir in einem Brief mit, dass in der Nähe seines Hauses ein Flüchtlingsheim unter dem Logo des Roten Kreuzes steht. Er habe beobachtet, wie viele Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren dort hineingingen und mit neuen Tablets und Smartphones hinausgingen. Daraufhin fragte er seinen Bekannten im Innenministerium, ob er das eigenartig findet. Er antwortete, dass er das sehr wohl eigenartig findet und fügte Folgendes hinzu: Zu den Treffen zwischen amerikanischen Rot-Kreuz-Mitarbeitern und den Migranten werden keine deutschen Polizeibeamte oder Mitarbeiter der deutschen Geheimdienste zugelassen.
Wer sich da noch wundert…!

 

 

Übersetzung: ALEX