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Berater von Poroschenko,Ex-stellvertretender Leiter des Präsidialamtes, millionenschwerer Geschäftsmann, Besitzer des ukrainischen Agrokonzerns «Nascha Rjaba» (Unser Hähnchen) Jurij Kosjuk gab zu, dass das Freihandelsabkommen zwischen der Ukraine und der EU eine Einbahnstraße ist, die nur in Richtung der EU funktioniert. Europäische Märkte blieben für die Ukraine gesperrt.

 

«Es gibt keine Öffnung der Märkte. Europa spricht über eine Freihandelszone mit der Ukraine und führt gleizeitig eine Menge von Beschränkungen und Ausnahmen für die ukrainischen Exporteure ein», sagte Kosjuk in einem Interview gegenüber dem Sender «Stimme Amerikas»

 

Der Geschäftsmann ist sicher: Die EU hat die Ukraine verarscht.

 

«Für die Lebensmittelexporte aus der Ukraine wurden zahlreiche Beschränkungen oder Quoten eingeführt. Damit Sie im Bilde sind: Die Ukraine produziert jährlich 1,2 Mio. Tonnen Hühnerfleisch. Die EU hat der Ukraine eine Quote gewährt: Die Ukraine darf 16 Tausend Tonnen zollfrei einführen. Man kann noch 20 Tausend Tonnen eingefrorenes Hühnerfleisch einführen, das aber niemand in Europa braucht. Alles, was über diese Quote hinausgeht, wird verzollt: 1000 Euro pro Tonne», verrät der Oligarch die Besonderheiten des Assoziierungsabkommens.

 

Kosjuk meint, Europa greift zu diesen Maßnahmen, um eigene Märkte zu schützen.

 

«Sie haben ihre Interessen geschützt, die Ukraine hat aber verloren. Deshalb halte ich die Freihandelszone, für die heute so viel Werbung gemacht wird, für einen Betrug», so ukrainischer Hühnerfleisch-Produzent.

 

 

Quelle: Ukrainian Voanews

Übersetzung: Tatjana 

 

 

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