Moskau tut im Verlauf des Konflikts im ostukrainischen Donbass sein Bestes, um die Menschen in der Region zu schützen. Es gibt aber auch Kräfte, die an der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen kein Interesse zeigen, wie Russlands Unterhändler in der Minsker Kntaktgruppe, Boris Gryslow, in einem Interview gegenüber der Zeitung „Kommersant“ sagte.

 

„Ich möchte betonen, dass wir die derzeitige Situation nicht als Sackgasse betrachten. Es gibt zahlreiche Wege und Varianten für einen Durchbruch“, sagte Gryslow. Bestimmte Konfliktparteien wollten jedoch die nötigen, verantwortungsbewussten Schritte bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen verweigern. Es sei für diese deswegen von Vorteil, die Lage als „Sackgasse“ darzustellen.

 

Russland gäbe sich „titanische Bemühungen, um die in der Region lebenden Menschen zu retten und zu unterstützen“. Wer die Minsker Vereinbarungen missachtet, werde laut dem russischen Diplomaten „auf Enttäuschung und eine historische Niederlage“ stoßen.

 

„Ich habe aber keinen Zweifel daran, dass wir ernsthafte Schritte bei der Umsetzung der Vereinbarungen erreichen können. Meine Treffen in Kiew und in Minsk beweisen dies“, sagte Gryslow weiter.

 

Quelle: Sputniknews