Die Aktivitäten der russischen Fliegerkräfte in Syrien im Kampf gegen die Terrormilizen hindern deren Kämpfer daran, in den Irak einzudringen, so der Chef der irakischen Anti-Terror-Einheiten, Generalleutnant Abdul-Ghani al-Assadi.

 

„Zumindest können sie (die Terroristen – Red.) nicht frei aus Syrien in den Irak hinüber gelangen, weil sich dort russische Aufklärungs- und Jagdflugzeuge befinden, es gibt Aufklärungsdaten, sie führen Schläge gegen die Kolonnen (der Kämpfer – Red.), die aus den syrischen Städten in Richtung Irak, aber ebenso in syrische Städte abziehen. Das ist zweifellos positiv“, äußerte al-Assadi im Gespräch mit der Agentur Sputnik.

 

Seit dem 30. September führt Russland auf Bitten des Präsidenten Baschar al-Assad in Syrien präzise Luftschläge gegen Objekte der Terrormilizen Islamischer Staat und der Al-Nusra-Front. In dieser Zeit haben die russischen Kampffliegerkräfte mit Unterstützung der Schiffe der Kaspischen Flotte und des U-Boots „Rostow am Don“ der Schwarzmeerflotte  hunderte Kämpfer und tausende Objekte der Terroristen zerstört.

 

Russland, der Iran, der Irak und Syrien hatten Ende September in Bagdad ein gemeinsames Informationszentrum eingerichtet, um den Kampf gegen den IS zu koordinieren. Seine Hauptfunktionen ist es, die eingehenden Daten über die Lage  im Nahen Osten zum Kampf gegen die Terroristen zu sammeln, auszuwerten, zu verallgemeinern und zu analysieren, sie entsprechend weiterzuleiten und operativ den Generalstäben der genannten Länder zur Verfügung zu stellen.

 

Hinsichtlich dieses Zentrums sagte Al-Assadi, dass „eine beliebige Organisation unter jeglichem Namen, die Licht auf die (Tätigkeit) der Terrormiliz IS und ihre Präsenz wirft, eine ebensolche Bedeutung besitzt (…) wie die genaue Aufklärung, und das bringt uns Nutzen an verschiedenen Abschnitten der Operationen“.

Quelle: Sputniknews