Die ukrainische Regierung hat ihre geplante Finanzhilfe in Höhe von 49,5 Millionen Hrywnja (1,7 Millionen Euro) für die Einwohner der Gebiete Donezk und Lugansk zurückgezogen, heißt es in einem Dokument, das auf der Webseite der Regierung am Montag veröffentlicht wurde.

 

„Die Anordnung №1156 des ukrainischen Ministerkabinetts vom 11. November 2015 ‘Über die Finanzhilfe für die Einwohner der Gebiete Donezk und Lugansk, wo die Antiterroroperation durchgeführt wird‘, tritt somit außer Kraft“, lautet der Dokumenttext.

 

Im November 2015 hat das Ministerkabinett erklärt, dass es die Auszahlung der Finanzhilfe in Höhe von mehr als 2 Millionen Dollar (rund 1,7 Millionen Euro) an die Einwohner der Gebiete Donezk und Lugansk beschlossen hat.
 
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine militärische Operation gegen die selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk eingeleitet. Nach den jüngsten UN-Angaben hat der Konflikt bereits 9.000 Menschenleben gefordert. Die Beilegung des Donbass-Konflikts wird im Rahmen der Verhandlungsrunden der Kontaktgruppe in Minsk besprochen, die seit September 2014 drei Dokumente zur Deeskalation angenommen hat.
 
Quelle: Sputniknews