Wie der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk betont hat, hat im Januar ein Anti-Terror-Zentrum der europäischen Union bei der EU-Polizeiagentur Europol seine Arbeit aufgenommen.

 

„Die Möglichkeit neuer Terroranschläge bleibt sehr hoch. Ich rufe alle Länder (der europäischen Union) dazu auf, im vollen Umfang (im Kampf gegen den Terrorismus — Anm. d. Red.) zusammenzuarbeiten“, sagte er in einer Rede vor dem Europäischen Parlament.

 

In diesem Zusammenhang verwies Tusk darauf, dass im Januar ein Anti-Terror-Zentrum der europäischen Union bei der EU-Polizeiagentur Europol seine Arbeit aufgenommen habe.

 

Mitte November war es in Paris und dessen nördlichen Vorort Saint-Denis zu einer Serie von Terroranschlägen gekommen. Drei Extremisten haben ihre Sprengstoffgürtel vor dem Stadion „Stade de France“ gezündet, wo gerade ein Fußballländerspiel zwischen Frankreich und Deutschland stattfand. Eine andere Gruppe hat Cafés und Restaurants im Nordosten von Paris attackiert. Im Konzertsaal „Bataclan“ hat eine weitere Gruppe von Terroristen Geiseln genommen. Insgesamt starben bei den Terroranschlägen 130 Menschen, mehr als 350 wurden verletzt.
 
Quelle: Sputniknews