Auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt fordert nur ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und die Grenzschließung. In einem Interview für den „Münchner Merkur» ruft er die Politik dazu auf, einen Plan B vorzubereiten.

 

Der CSU-Minister meint, Bundeskanzlerin Merkel solle die Grenzen schließen, da es um nicht weniger als „eine Schicksalsfrage für unser Land und die Unionsparteien» geht.

 

„Ich rate dringend: Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass wir um Grenzschließungen nicht herumkommen.»

 

Die Belastungsgrenze in Deutschland sei objektiv vorhanden – und erreicht, so der Verkehrsminister. Es gebe doch Grenzen der Integrationsfähigkeit, so wie es auch Grenzen am Arbeits- und Wohnungsmarkt gebe – ebenso sei auch das Sozialsystem begrenzt.

 

Merkels Behauptung, eine Grenzschließung gefährde Europa, sei laut dem Politiker vor allem umgekehrt richtig: „Das Nichtschließen der Grenze, ein ‚Weiter-so‘, würde Europa in die Knie zwingen.“

 

Auch wenn die Kursänderung sich auf das Ansehen Deutschlands in Europa auswirken könnte, sei sie doch unentbehrlich. Es reiche mittlerweile nämlich nicht mehr, „der Welt ein freundliches Gesicht zu zeigen.“

 

 

Quelle: Sputniknews