Flüchtlingskrise: Dänemark bald der „böse Bulle“ Europas

 

Am Dienstag sollen Änderungen in der dänischen Migrationspolitik angenommen werden, die sie zu einer der striktesten in Europa machen können.

 
 
Die Medien haben viel darüber geschrieben, dass die Behörden das Recht auf das Einziehen von Wertegegenständen der Flüchtlinge bekommen werden. Das ist aber nicht die einzige Neuerung. Viel mehr Probleme wird den Migranten die Verschärfung des Familiennachzugsgesetzes bereiten: Diejenigen, die einen Aufenthaltstitel bekommen haben, werden ihre Familie erst nach drei Jahren nach Dänemark holen können – früher war es nur ein Jahr. Darüber hinaus werden sie die Fahrtkosten selbst übernehmen müssen.

 

Der dänische Außenminister Kristian Jensen hat erklärt, dass die Welle der Kritik gegenüber Dänemark durch ein fehlendes Verständnis hervorgerufen ist. Die Welt habe vergessen, wie viel Dänemark für die Flüchtlinge aus verschiedensten Regionen getan habe.

 

Am Montag, bevor die Neuregelungen in Kraft treten werden, behandelt sie der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europäischen Parlaments. Dazu sind Kristian Jensen und der dänische Integrationsminister Inger Støjberg ins Parlament bestellt worden. Sie werden die Fragen des Ausschusses beantworten und ihre Ansicht zur Migrationspolitik verteidigen müssen.
Quelle: Sputniknews

 

 

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