Die russische Luftwaffe hat in den vergangenen 24 Stunden 484 Objekte von Terroristen in Syrien angegriffen, wie Sergej Rudskoj vom russischen Generalstab am Montag mitteilte. Laut dem General werden täglich zwischen 70 und 100 Einsätze gegen die Terrororganisationen Daesh (auch Islamischer Staat) und al-Nusra geflogen.

 

 

Seit dem vergangenen Freitag seien die Einsätze intensiviert worden, „um die groß angelegte Offensive der syrischen Armee und der Verbände der patriotischen Opposition zu unterstützen“, sagte Rudskoj. Dabei kamen wieder Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3 zum Einsatz.

 

Vom 22. bis 24. Januar seien die strategischen Bomber 18 Mal vom russischen Territorium aus gestartet und hätten Ziele im Raum Deir ez-Zor in Syrien angegriffen. Die Ziele hätten 2000 Kilometer vom Stützpunkt der Bomber entfernt gelegen.

 

Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus präzise Angriffe gegen Stellungen der Terrorgruppen Daesh (auch Islamischer Staat, IS) und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

 

Russische Bomber töteten Hunderte Dschihadisten und zerstörten Tausende IS-Objekte: Feuerstellungen, Kommandobunker, Tankwagenkonvois mit Schmuggel-Öl. Mit russischer Hilfe konnten die syrischen Regierungstruppen zur Offensive übergehen und mehrere Gebiete befreien.

 

Quelle: Sputniknews