Im UN-Bericht zur Umsetzung der Resolution über den Kampf gegen Terrorismus sollen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zufolge unbedingt die Fälle des illegalen Ölhandels zwischen der Terrormiliz Daesh und der Türkei erwähnt werden.

 

„Eine wichtige Resolution im Kampf gegen die rechtswidrige Finanzierung des Terrorismus ist die Resolution 2253. Diese unterbindet den illegalen Handel, vor allem den Kauf vom IS-Öl und —Artefakten, die Terroristen aus den eroberten Territorien Syriens, des Irak und inzwischen auch Libyens beziehen“, sagte Lawrow.

 

Lawrow erinnerte daran, dass die Umsetzung der Resolution 2253 regelmäßig in einem Bericht des UN-Sekretariats dokumentiert werden muss. Russland verfolge nun sehr aufmerksam, wie die Vorbereitung des ersten Berichts verlaufe.

 

„Nach unseren Informationen wird das Phänomen des Ölschmuggels aus Syrien in die Türkei in diesem Bericht bislang kaum erwähnt. Das ist empörend. Es gibt inzwischen, nicht zuletzt dank der Medienarbeit, mehr als genug Beweise. Diese sollten im Bericht wiedergespiegelt werden. Wir werden das anstreben. Wir werden nicht zulassen, dass das verschwiegen wird oder in Vergessenheit gerät“, schloss Lawrow.

 

 

Quelle: Sputniknews