Das Bestreben einiger Politiker, den internationalen Kampf gegen den Terrorismus mit einem Regimewechsel in Syrien zu verbinden, ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow ein Fehler.

 

 

„Wenn wir die so genannte Inklusivität in allen Prozessen gewährleisten, das heißt alle Beteiligten, die die Situation beeinflussen können, nicht isolieren, sondern an einen Verhandlungstisch geladen werden, wird das die Notwendigkeit der Berücksichtigung neuer Realien – weltweit sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft – widerspiegeln“, sagte Lawrow bei der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Außenpolitik 2015 am Dienstag.

 

Dieser Ansatz sei dem Außenminister zufolge zur Regelung vieler aktueller Krisen anwendbar, darunter auch für den internationalen Kampf gegen den Terrorismus.

 

„Wenn die Kollektivität dieses Kampfes von irrelevanten Bedingungen anhängig gemacht wird — nach dem Motto: Wenn sie dem Regimewechsel in Syrien, zum Beispiel, zustimmen, beginnen wir mit einem echten, kollektiven Kampf gegen den Terrorismus und mit der Koordination unserer Handlungen – ist das ein großer Fehler derjenigen Politiker, die diese Position vertreten“, bemerkte Lawrow.

 

Quelle: Sputniknews