Die kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) bekommt keine Einladung zu den Syrien-Gesprächen in Genf, wie der Syrien-Sonderbeauftragte der UNO, Staffan de Mistura, dem französischen Außenminister Laurent Fabius mitteilte. Dies meldet die Agentur Reuters.

 

Am Montag hatte de Mistura bekannt gegeben, dass  die Verhandlungen über die Syrien-Regelung für den 29. Januar angesetzt seien und sechs Monate andauern würden. Am Dienstag hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, dass die Syrien-Gespräche ohne eine Teilnahme von Kurden, besonders ohne die syrischen, nicht effektiv sein würden.

 

Der türkische Premier Ahmet Davutoglu hatte die Teilnahme von Kurden an den innensyrischen Verhandlungen seinerseits auch unterstützt, sich dabei jedoch gegen die Beteiligung der kurdischen Partei der Demokratischen Union, die Ankara als die Terrorgruppierung einstuft, ausgesprochen.

 

 

Quelle: Sputniknews