Obwohl Kanada die Ukraine unterstützt, verfolgt es auch gemeinsame Interessen mit Russland. Dafür kann es wieder einen Dialog geben, wie der kanadische Außenminister Stephane Dion betonte.

 

 

Ungeachtet dessen, dass Kanada die Ukraine unterstütze und unterstützen werde, könne es auch eine Zusammenarbeit mit Russland beginnen, „mit dem wir gemeinsame Interessen haben“, so Dion gegenüber Medienvertretern.

 

„Kanada führte mit Russland auch zu schwierigsten Zeiten des Kalten Krieges einen Dialog. Jetzt gibt es keinen – wegen der Politik der abgewählten Regierung“, sagte der Außenminister.

 

„Aber wie hilft das der Ukraine? Wie können so unsere Interessen in der Arktis geschützt werden?“ fügte er hinzu.

 

Zwar, so gab Dion zu, gebe es viele Meinungsverschiedenheiten zwischen Kanada und der russischen Regierung. Das sei jedoch kein Grund, den Dialog zu unterbrechen, „während Amerikaner, Europäer, Japaner – aller, außer Kanada – einen solchen Dialog führen.

 

Früher hatte der russische Außenminister erklärt, dass die letzten zwei Jahre aus der Sicht der bilateralen Beziehungen zwischen Kanada und Russland eine Zeit der verlorenen Möglichkeiten waren.

 

Die Aussagen der beiden Außenminister können davon zeugen, dass ein Tauwetter in den russisch-kanadischen Beziehungen erwartet werden könnte, schätzt der kanadische Sender CBC News  ein.

 

Quelle: Sputniknews