Ein neuer Kalte Krieg steckt hinter der goldenen Gewölbe Tür der Schweizer Banken. Ich erinnere mich an die Worte des russischen Zars Alexander III – „Russland hat nur zwei Verbündete – seine Armee und seine Marine.“

 

 

Die Herstellung von Atomwaffen ist ein gutes und profitables Geschäft. Und nicht nur für die Hersteller, aber auch für die Banken, die sie finanzieren. Im Jahresbericht «Don’t Bank on the Bomb» wurden die Finanzinstitute, die einige Unternehmen für die Produktion von Kernwaffen finanzieren, benannt.

 

Also, in der neuesten Ausgabe von November 2015 wurden Banken wie die Credit Suisse (CS) und UBS erwähnt, aber die Schweizerische Nationalbank (SNB) wurde nicht erwähnt. Jetzt haben die Autoren des Berichts die Beteiligung der Schweizerischen Nationalbank an der Finanzierung solcher Projekte bestätigt.

 

Laut dem Bericht auf dem Hintergrund der Internationalen Kampagne für Verbot von Nuklearen Waffen (Icanw) und den Aktivitäten der „Schweiz ohne Armee“ (GSoA), hat die Schweizerische Nationalbank nur im Jahr 2015 mehr als $ 600 Millionen in 14 Unternehmen, die Kernwaffen herstellen, investiert. Unter diesen vierzehn Unternehmen sind auch amerikanische Unternehmen, die für die US-Verteidigungsindustrie (wie Northrop Grumman und Raytheon) arbeiten.

 

Für die schweizerische Abteilung der „Icanw“ ist es völlig inakzeptabel, dass die Nationalbank des Landes Millionen von Dollar in Produzenten von Kernwaffen investiert hat. Die Schweizerische Nationalbank hat jedoch diesen Bericht nicht kommentiert.

 

Laut dem Bericht wachsen die Investitionen der Schweizerischen Nationalbank in Wertpapiere von Atomwaffen Hersteller. Die Zeitschrift „Schweiz am Sonntag“ veröffentlichte im Jahr 2014 Informationen, dass die Investitionen der SNB in Atomwaffen 250 Millionen Franken sind, und die NZZ „Neue Zürcher Zeitung“ schätzte diesen Betrag auf $ 550 Millionen.

 

Quelle: RusVesna

Übersetzung: Noch Info