Die Türkei hat mechanisierte Armeeeinheiten nach Syrien verlegt, welche Betonwände bauen und Gräben ziehen, und weiterhin Hilfe für die Terroristen leisten. Dies teilte Herr Munser, interimistischer Geschäftsträger von Syrien bei der UNO in einem Brief an den Sicherheitsrat, dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit.

 

Laut dem Diplomaten sind Ende des Jahres 2015 mechanisierte Einheiten der türkischen Armee in das Gebiet von Syrien eingedrungen. Sie taten dies in Richtung des Dorfes Deir Ghusn (Bezirk Javadov), des Dorfes Bustan (Bereich Malik), des Bezirkes Abu Racine (Bereich Ras el-Ain) und in das Gebiet nördlich der Dörfer Amana und Scheich Mansour (Bereich Dirbasiya).

 

«Dort haben sie verschiedene Bauarbeiten durchgeführt“, schrieb Munser. Er teilte mit, dass das türkische Militär in der Stadt Harim in der nördlichen Provinz Idlib «einen Gaben mit Grabenbreite von 4 Metern und der Tiefe von 8 Metern gezogen und in der Stadt Ras al-Ayn und ihrer Umgebung, eine Mauer bis zu 6 Metern gebaut hat“.

 

Der Diplomat behauptet, dass die türkische Regierung «weiterhin verschiedene Arten von militärischer, logistischer und finanzieller Unterstützung den terroristischen Gruppierungen der syrischen Turkmenen bietet.» Laut ihm, „bereisen“ die Offiziere der türkischen Armee und des Nachrichtendienstes «regelmäßig» die Trainingslager der turkmenischen Kämpfer. Außerdem hilft Ankara den ausländischen Terroristen in das Gebiet von Syrien einzudringen, bietet ihnen Unterkunft und medizinische Versorgung auf dem Territorium der Türkei, wo die Ausbildungslager für Terroristen gebaut sind“, fügte Munser hinzu. Er forderte, dass die türkische Regierung «sofort alle aggressiven Handlungen stoppt, die der Souveränität und der territorialen Integrität der Arabischen Republik Syrien schädigt.» Im Namen der Regierung der Arabischen Republik Syrien hat der Diplomat den Sicherheitsrat aufgefordert, die Verantwortung zu übernehmen und Ankara von den Handlungen abzuhalten, mit dem Ziel den internationalen Frieden und Sicherheit zu wahren.»

 

Er betonte, dass Syrien das Recht hat, Maßnahmen zu ergreifen, um seine Souveränität zu schützen, und auch Entschädigung für den verursachten Schaden zu fordern.

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte