Vor der türkischen Ägäisküste sind nach Angaben der Küstenwache mindestens 33 Flüchtlinge ertrunken. Die Menschen starben, als ihr Boot bei der gefährlichen Überfahrt zur griechischen Insel Lesbos kenterte. Unter den Toten seien auch fünf Kinder. 75 Menschen seien gerettet worden. Bei den Überlebenden handele es sich um Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Myanmar.

 

Die private Nachrichtenagentur Dogan meldete, die Polizei habe einen türkischen Mann unter dem Verdacht festgenommen, die desaströs verlaufene Überfahrt organisiert zu haben.

 

Der Seeweg von der Türkei zu den nur wenig entfernten griechischen Inseln ist seit dem vorigen Jahr die Hauptroute von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa. Mehr als 850.000 Menschen kamen 2015 auf diesem Weg, mehr als 52.000 waren es nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) seit Anfang Januar. Seit Jahresbeginn kamen dabei mehr als 200 Menschen ums Leben.

 

Quelle: Tagesschau