Die russischen Kampfjets in Syrien haben den türkischen Luftraum entgegen den türkischen Behauptungen nicht verletzt, wie der russische Militärsprecher Igor Konaschenkow mitteilte.

 

„Die Erklärungen der türkischen Seite über die Verletzung des türkischen Luftraumes durch einen russischen Kampfjet des Typs Su-34 sind haltlose Propaganda“, so Konaschenkow.

 
Er sei überzeugt, dass die türkischen Luftverteidigungsexperten wissen, dass die Radarstationen, die den Luftraum kontrollieren, nur die Höhe, den Kurs und die Geschwindigkeit eines Objektes in der Luft registrieren können.

 

„Keine der derartigen Radaranlagen kann den Typ und die Zugehörigkeit eines Flugobjektes – zu Russland oder zu der US-geführten so genannten Anti-IS-Koalition — ermitteln. Dies ist nur mit Hilfe eines direkten visuellen Kontaktes mit einem anderen Flugzeug möglich, den es nicht gegeben hat“, sagte der Sprecher.

 
Weder die russischen Mittel der Luftverteidigung in Syrien noch die syrischen Radargeräte haben ein Eindringen in den türkischen Luftraum gemeldet.

 

„Die türkische Seite nimmt seit langem keinen Funkkontakt mit unseren Piloten auf“, betonte Konaschenkow.

 

Der Vizechef des Verteidigungsausschusses beim Föderationsrat (Russlands Oberhaus), Franz Klinzewitsch, unterstrich: „Alle derartigen Erklärungen bezeichne ich als schlechten Versuch, sich für den heimtückisch abgeschossenen russischen Kampfjet zu rechtfertigen und die Schuld auf einen anderen abzuwälzen.“

 

Seiner Ansicht nach ist dies erneut ein Wunsch, die Weltöffentlichkeit in die Irre zu führen.

 

„Russland hat weder damals noch jetzt die Luftgrenze der Türkei verletzt“, so der Senator.

 

Quelle: Sputniknews