Die französische Doku „Masken der Revolution“ ist am Montagabend trotz Kiews Wiederstand auf Sendung gegangen. Der Film ist eine Spezialrecherche zu den Ereignissen in der Ukraine im Februar 2014 – vom Maidan bis zum Massaker in Odessa.

 

Früher hatte die ukrainische Botschaft in Frankreich den Sender Canal+ per Facebook darum gebeten, auf die Ausstrahlung des Filmes zu verzichten. „Masken der Revolution“ vermittle „eine verkehrte und falsche Vorstellung von der Situation in der Ukraine“, so die Erklärung der Botschaft.

 

Die Doku des französischen Journalisten und Regisseurs Paul Moreira ist eine Spezialrecherche zu den Ereignissen in der Ukraine im Februar 2014. In dem Film geht es unter anderen um die rechtsradikalen, von den USA unterstützten Gruppierungen sowie um das Massaker in Odessa, das ukrainische Nationalisten begangen hatten.

 

„Paul Moreira demaskiert die heutige Ukraine und recherchiert in der Schusslinie des neuen ‘Kalten Krieges’ zwischen Ost und West“, so der Sender Canal+.

 

Der Autor der Dokumentation und bekannte Fernsehjournalist Paul Moreira hatte früher gegenüber RIA Novosti gesagt: „Das (Massaker – Anm. der Red.) wurde in Europa völlig verschwiegen, man wusste darüber nichts so richtig, auch ich nicht. Als ich dorthin (nach Odessa – Anm. d. Red.) kam, war ich bestürzt: 45 Menschen waren im Herzen Europas ermordet worden,  und niemand wusste etwas davon!“

Während der Dreharbeiten sprach der Journalist auch mit Vertretern des Freiwilligen-Bataillons „Asow“ und der Nationalisten-Miliz „Rechter Sektor“ und untersuchte den Einfluss der USA auf die Geschehnisse im Land. Angesprochen werden beispielsweise die Besuche von Ex-CIA-Direktors David Petraeus und der US-Vizeaußenministerin Victoria Nuland in der Ukraine.

 

Quelle: Sputniknews