Es mehren sich derzeit die Anzeichen, dass die Türkei die militärische Konfrontation mit Russland sucht.

 

Schon im vergangenen November wollte man mit dem Abschuss eines russischen Fliegers durch türkische Kampfjets im syrischen Luftraum einen großen Krieg provozieren. Wladimir Putin ist damals jedoch nicht in diese Falle getappt. Anstatt diesen kriegerischen Akt der Türken militärisch zu beantworten, hat Putin diese Situation lieber für einen weiteren taktischen und klugen Schachzug genutzt. Er ließ das derzeit beste Flugabwehrsystem S-400 nach Syrien verlegen. Dieser Schritt hätte im Westen ohne die türkische Provokation für einen Aufschrei gesorgt. Denn die S-400-Raketen haben die Kräfteverhältnisse im Syrienkonflikt grundlegend verändert. Der syrische Luftraum steht seitdem unter Kontrolle der russischen Streitkräfte und die Türkei war plötzlich aus dem Spiel!

 

Was wollte der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, mit dem Abschuss der russischen SU-24 im November bezwecken?

 

Durch den Kriegseintritt der Russen in Syrien haben die verschiedenen Terrorgruppen immer mehr an Boden verloren. Die Türkei sah deswegen ihre eigenen Interessen bedroht. Erdogan sah nur noch mit der NATO eine Möglichkeit, um den russischen Krieg gegen die von der Türkei unterstützten Terrorgruppen zu stoppen.

 

Die Türkei will unbedingt eine kriegerische Auseinandersetzung mit Syrien oder Russland provozieren. Man spekuliert in Ankara nämlich darauf, dann den Bosporus für russische Schiffe – und somit auch den Nachschub nach Syrien – schließen zu können. Im besten Fall würde sogar die NATO Erdogan zur Seite stehen, um die Kräfteverhältnisse in Syrien wieder gerade rücken zu können.

 

Die Erfolgsaussichten sind jedoch mehr als zweifelhaft. Die Russen brauchen nicht unbedingt den Bosporus um Nachschub nach Syrien verlegen zu können. Das geht auch mit großen Transportflugzeugen, die über das Kaspische Meer, Iran und Irak nach Syrien gelangen. Außerdem ist Russland ein riesiges Land, es gibt auch andere Möglichkeiten und Umwege mit Schiffen nach Syrien zu gelangen. Die Schließung des Bosporus hätte aber für die Türkei unangenehme Folgen. Russland würde seine Gaslieferungen in die Türkei stoppen. In diesem Fall will die Türkei ihren Gasbedarf aus Israel importieren.

 

Welche Rolle spielen die USA?

 

Erdogan würde eine Provokation gegen Russland jedoch niemals tun, wenn die USA vorher nicht dafür grünes Licht gegeben hätten.

 

Aus Sicht der USA ist Erdogan das beste, was den Kriegsstrategen in Washington passieren konnte. Erdogan scheint blöd genug zu sein, sein Land und die türkische Bevölkerung für die Interessen der NWO aufzuopfern. Ein Krieg zwischen der Türkei und Russland wäre das beste was den Kriegstreibern in Washington passieren könnte. Auch wenn am Ende nichts mehr von der Türkei übrig bleiben würde, hätte man zumindest Russland auf jeden Fall ein wenig geschwächt.

 

Damals hat man dem Irak unter Saddam Hussein eine ähnliche Falle gestellt und eine heimliche Rückendeckung versprochen, falls seine Truppen in Kuwait einmarschieren würden. Für die USA war das eine gute Gelegenheit eigene Truppen in Saudi Arabien zu stationieren, um die Königsfamilie vor dem bösen Saddam beschützen zu können. Die Amerikaner sind bis heute dort und die Saudis dürfen nicht einmal daran denken, den Ölexport in einer anderen Währung als den US-Dollar abzurechnen. Die derzeitigen Staatsschulden Washingtons von 19 Billionen Dollar, sind unter anderem dank der amerikanischen Truppen in Saudi Arabien möglich. Wären die Amerikaner nicht in Saudi Arabien und würde das Öl nicht mehr in Dollar abgerechnet werden, würde kein Land oder Bank der Welt den hochverschuldeten USA neue Kredite gestatten. Die USA wären pleite und zahlungsunfähig!

 

Die Türkei könnte nun dank Erdogan in eine ähnliche falle hineintappen. Den Strategen in Washington ist es egal, wenn die Türkei irgendwann mal Kurdistan heißen sollte. Die Hauptsache ist nur, dass dort Marionetten an der Macht sitzen, die den Petrodollar und amerikanische «Schutztruppen» akzeptieren.

 

Quelle: Hinter den Kulissen