Angesichts einer von Nordkorea ausgehenden Nukleargefahr bauen die USA weiter ihr Militärarsenal aus, wie US-Verteidigungsminister Ashton Carter auf einem Militärstützpunkt im Bundesstaat Kalifornien sagte.

 

Das Pentagon wird ihm zufolge Nordkoreas Raketenstarts „wachsam“ beobachten.

 

Inzwischen erhöhen die USA die Anzahl der landgestützten Raketen in Alaska und auf Hawaii von 30 auf 44. Eine weitere Steigerung der Waffenzahl sei aber vorläufig nicht geplant.

 

Am 6. Januar 2016 hatte Nordkorea Atomwaffentests durchgeführt, was von der internationalen Gemeinschaft verurteilt wurde. Im UN-Sicherheitsrat wird ein neues Sanktionspaket gegen Pjöngjang vorbereitet.

 

Zugleich besteht Pjöngjang auf seinem „souveränen Recht“ auf Nuklear- und Raketenentwicklungen, die das Ziel verfolgen, die von den USA ausgehende Gefahr abzuwehren.

 

Das letzte Mal hatte Nordkorea im Dezember 2012 die ballistische Langstreckenrakete „Unha-3“ getestet. Pjöngjang sprach damals vom „friedlichen Charakter des Starts“ und der „Verwirklichung des allgemeinen Rechts auf Erschließung des Weltraums“. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea allerdings Tests von ballistischen Raketen.

 

Quelle: Sputniknews