Der sogenannte «Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine», der Dieb Aivaras Abromavičius ist zurückgetreten.

 

In der heutigen Realität dort klingt die Bezeichnung «Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine» wie blanker Hohn. Erklären Sie mir, wofür braucht es ein solches Ministerium für ein Land, in dem es weder wirtschaftliche Entwicklung noch Handel gibt? Ein Anstieg der Exporte verzeichnete sich nur im Handel mit Stroh, Watte und Nüssen. Jedoch, sofort nachdem Abromavičius zurückgetreten war, benannte der als «Wächter» über die Besatzungsverwaltung eingesetzte Mister Jeffrey Payett unseren guten Abromavičius als eine «Leitende Persönlichkeit, die die besten Reformen in der Ukraine durchgeführt hätte». Einen Stroh-, Watte- und Nusshandels-Reformator?

 

Soll ich euch erklären, wie man zu einem solchen, dem Top-Reformisten wird?

 

Eigentlich ist es ganz einfach. Es müssen nur ein paar Punkte hintereinanderweg in genau dieser Reihenfolge  erfüllt werden:

  1. Nichts tun.
  2. Wenn möglich, Staatsbetriebe zu einem zwar lächerlichen Preis, für jedoch reichlich Schmiergeld verkaufen.
  3. Bei einem Zuschuss-Unternehmen (Grant-Ressource) wie der «VoxUkraine» (VoxUkraine is funded by National Endowment for Democracy, KyivStar, Kyiv School of Economics, Anonymous, Public Donations, and Private Funds of the Members of the Editorial Board) für ein paar Dollar eine Auftrags-Pseudo-Forschung bestellen. Dort werden zwar etwas obskure, aber zweckmäßig recht unbekannte «Experten» dann forschungsgemäss sicherstellen, dass ausgerechnet euer Ministerium das bestreformierte Ministerium aller Zeiten sei. Aufzulisten jedoch, woraus eigentlich diese Reformen bestehen würden ist darin nicht so wichtig.
  4. Nach etwa anderthalb Jahren anstrengend staatlichen Nichtstuns und des gleichzeitig parallel erfolgreichen Diebstahls im Amt sollte man sich den Anfall eines Ausbruchs leisten können, mit dem Finger auf den ersten im Wege stehend kritischen Ankläger zu zeigen und dabei zu schreien: «Das ist doch sein Fehler, er störte mich, die Reformen umzusetzen». Abgeleitet vom bewährten «Haltet den Dieb!»
  5. Zurücktreten. Und zwar so clever, dass man auf keinen Fall später Verantwortung tragen muss.
  6. Den erzielten PROFIT hinreichend gegen noch gewitztere Diebe, blöde Konkurrenten, sichern.

 

Und schon ist ein ausgemachter Betrüger, Faulenzer, Dieb und Schurke wie Abromavičius der Top-Reformator. In einem oder zwei Jahren wird er wie Saakaschwili für dieselbe Besatzungs-Administration in irgendeinen anderen «Banderastan» arbeiten, dort, wo die USA den nächsten «Demokratieexport» hinschenken wird.

 

Und wie immer gibt es sicherlich genug Idioten, die (wie im Falle des korrupten Beamten Micheil Saakaschwili) zusammenfassend sagen werden: «Wenn wir ihm doch nur unser vollstes Vertrauen geschenkt hätten, dann hätte er wirklich …». Und anschließend fordern sie die Bewohner Armeniens, der Republik Moldau oder Montenegro auf, «diese fortschrittlich ukrainischen Reformen als eine (fast) erfolgreiche Erfahrung zu übernehmen».

 

 

Quelle: Alexandr Rogers

Übersetzung: fit4Russland