Der Beschuss des Territoriums der Volksrepublik Donezk seitens der ukrainischen Truppen ist um Dutzende Male gestiegen. Doch die Volksmiliz hat keine Absicht, das Feuer zu erwidern, teilte das Oberhaupt der selbsterklärten Republik, Alexander Sachartschenko, mit.

 

„Der Beschuss hat sich nicht einmal vervielfacht, sondern ist um Dutzende Male stärker geworden. Nahe Gorlowka gibt es jeden Tag andauernde Gefechte, nahe Jasinowataja jeden zweiten Tag. Diese Provokationen, die die Ukraine begeht, haben zum Ziel, dass wir das Gegenfeuer eröffnen. Das wird nicht passieren. Wir halten die Minsker Vereinbarungen ein. Ihre Verletzung wäre für uns höchst unvorteilhaft“, sagte er.

 

Die ukrainischen Behörden haben im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk gestartet. Laut den neuesten Angaben der UN, fielen dem Konflikt mehr als 9.000 Menschen zu Opfer.

 

Die Frage der Beilegung der Situation in Donbass wird auch in Rahmen der Minsker Treffen der Kontaktgruppe besprochen, die seit September 2014 bereits drei Dokumente zur Deeskalation, einschließlich Waffenruhe, angenommen hat. Doch auch nach dem Waffenstillstandsabkommen will der Schusswechsel zwischen den Konfliktparteien nicht enden.

 

Quelle: Sputniknews