Letzte Nacht wurde im kurdischen Bezirk Sur (Provinz Diyarbakir, Türkei) ein 13-jährige Junge durch ein Geschosstreffer eines Wohnhaus getötet. Weitere zwei Kinder, 9 und 11 Jahre alt, wurden verletzt.

 

Es wird berichtet, dass der Zugang zum Ort der Explosion für Krankenwagen von Regierungstruppen blockiert wurde. Die Familie hat den Jungen im Garten der Nähe des Hauses begraben, außer Familienmitglieder halfen den zwei verwundeten Kindern noch Einheimische.

 

Seit mehr als 66 Tage blockieren die türkischen Regierungstruppen den Bezirk Sur. Sie nennen ihr Handeln «Ausgangssperre», dabei werden Zivilisten, angegriffen, Panzer und Artillerie werden auch in der Stadt eingesetzt.

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte