Die ständige Verlegung von neuer Militärtechnik in die Sicherheitszone im Donbass zeugt von der Bereitschaft Kiews, den Konflikt in der Region doch auf militärischem Wege zu lösen, wie der russische OSZE-Botschafter, Alexander Lukaschewitsch mitteilte.

 

„Die ukrainische Seite ließ Militärtechnik in die Sicherheitszone verlegen, es wurden neue Kräfte zusammengerufen und Kampfpositionen ausgestattet. Immer wieder wird Verstärkung aus den Nachbarregionen der Ukraine hinzugezogen. Dies zeugt von der Bereitschaft (Kiews – d. Red.), zur militärischen Lösungsvariante des Konflikts im Donbass zurückzukehren“, sagte Lukaschewitsch in einer Sitzung des Ständigen Rates der OSZE.

 

Dem Botschafter zufolge stimmt Russland der Bewertung der Speziellen Beobachtermission zu, dass „die Anwesenheit der OSZE-Beobachter nahe der Frontlinie auf die Konfliktparteien eindämmend wirkt“.

 

„Wir sind der Ansicht, dass es eben in der Sicherheitszone notwendig ist, die Hauptkräfte der Mission zu konzentrieren, ohne ihre begrenzten Ressourcen zu zersplittern“, schloss Lukaschewitsch.

 

Quelle: Sputniknews