Der Chefredakteur der Transparenz-Plattform WikiLeaks ist nach Auffassung von Großbritannien und Schweden ohne Rechtfertigungsgrund verfolgt worden und somit durch die Flucht in die ecuadorianische Botschaft illegitim seiner Freiheit beraubt worden. Zu diesem Schluss kam eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen. London will das Urteil des UN-Gremiums anfechten.

 
Der Fall um den ehemaligen Hacker und Chefredakteur von WikiLeaks erreichte die Vereinten Nationen. Eine Arbeitsgruppe hat sich den Fall genauer angeschaut und kam zum Schluss, dass die Verfolgung von Julian Assange nicht gerechtfertigt war. Assange flüchtete vor gut vier Jahren in die ecuadorianische Botschaft zu London, um somit einer strafrechtlichen Verfolgung zu entgehen.

 

Assange hatte im September 2014 eine Beschwerde gegen die Entscheidung Großbritanniens und Schwedens über seine Festnahme bei der UN-Arbeitsgruppe eingereicht. Mit der Verkündung des Beschlusses zum Assange-Fall werde am Freitag gerechnet, wie auf der WikiLeaks-Webseite mitgeteilt wird. Das berichtet die Agentur Sputnik Deutschland.

 

Assange wurde der Vergewaltigung bezichtigt, aber die Anschuldigungen stellten sich als haltlos heraus. Assange hielt sich deswegen seit 2012 in der Botschaft auf um einer Auslieferung an die USA zu entgehen.

 

Allerdings will England gegen diese Entscheidung juristisch vorgehen und behält sich weiter die Festnahme von Assange vor. Zuvor kündigte Assange unter anderem an, dass er bereit wäre sich der Polizei zu ergeben.

 

Autor: Krisitan