Der stellvertretender Minister für auswärtige Angelegenheiten Alexej Meshkov glaubt, dass die westlichen Kollegen mit allen Mitteln die Abhaltung eines Referendums in Montenegro über den Beitritt des Landes zur NATO, zu verhindern versuchen. Alexey Meshkov bemerkte ein interessantes Phänomen, auf das Russland in letzter Zeit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zog.

 

«Unsere westlichen Partner, die ihr ganzes Leben über die Bedeutung der Demokratie, über die Förderung der demokratischen Grundsätze gesprochen haben, kämpfen jetzt gegen das inhärenten Prinzip der Demokratie, nämlich die freie Willenserklärung der Menschen. Ich meine das Referendum», bemerkte der Beamte.

 

«Wir haben die ganze Hysterie gegen das Referendum auf der Krim gesehen. Heute werden große Bemühungen unternommen, um eine Volksabstimmung in Montenegro über die Frage des NATO-Beitritts nicht abhalten zu lassen. Denn es ist klar: Die atlantischen Kräften haben keine Gewissheit, dass die montenegrinischen Menschen, wenn ihnen die Möglichkeit gegeben wir, ihre Meinung frei zu äußern gegeben würde, sich in die Arme von denen, die vor kurzem dieses Land bombardiert haben, fallen werden», erinnerte der Diplomat.

 

Nach Alexei Meshkov, besteht die gleiche Situation bei den bevorstehenden Referendum in den Niederlanden.

 

«Und wenn Sie darauf achten, die ganze Zeit in den westlichen Medien wird überall die Information über die «Hand Moskaus» geworfen: Die «Hand Moskaus» wird den demokratischen Prozess in Montenegro organisieren, Die «Hand Moskaus» hat das Referendum in den Niederlanden vorbereitet», erklärt Meshkov.

 

Früher (am 23. Dezember) bekam Montenegro eine offizielle Einladung vom NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dem Bündnis beizutreten. Allerdings sind die Bürger von Montenegro mehrheitlich gegen den NATO-Beitritt. Im Land werden ständig große Anti-NATO-Proteste durchgeführt.

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte